Kylian Mbappé | Christophe Dugarry kritisiert PSG-Star scharf

Ex-Fußballstar Christophe Dugarry ist PSG-Stürmer Kylian Mbappé scharf angegangen. Der Welt- und Europameister kritisierte die Auftritte des PSG-Stars in dieser Saison und hätte Mbappé bereits einen "verfi**ckten Kopfstoß" verpassen können. Das sagte Dugarry dem französischen Radiosender "RMC". Mbappés Egoismus sei unter anderem der Grund dafür, dass er in Frankreich nicht überall gut ankommt.

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Fotocredit: Eurosport

Dugarry, der mit Frankreich 1998 und 2000 Welt- und Europameister wurde, ist der Meinung, dass Mbappé insbesondere mit seinem Verhalten in diesem Jahr den Unmut der Franzosen auf sich zieht. Der 21-jährige Superstar hatte in den vergangenen neun Monaten für einige Eskapaden gesorgt.
So legte sich Mbappé mit seinem Trainer Thomas Tuchel an und lieferte sich ein heftiges Wortgefecht mit dem PSG-Trainer, nachdem dieser ihn beim Stand von 5:0 im Ligaspiel gegen HSC Montpellier vom Feld nahm. "Das ist Fußball, kein Tennis", meinte Tuchel im Anschluss und betonte, dass Fußball ein Mannschaftssport sei.

Mbappé bei Fans in Ungnade gefallen

Auch bei den Fans fiel Mbappé in Ungnade. Nach der Champions-League-Niederlage bei Borussia Dortmund (1:2) hielten die PSG-Ultras im anschließenden Ligaspiel gegen Girondins Bordeaux (4:3) einen Banner in die Höhe auf dem geschrieben Stand:
Nach dem 4:0-Sieg gegen FCO Dijon ging Mbappé nicht wie der Rest der Mannschaft in die Kurve, sondern direkt in die Katakomben. Im Spiel gegen Bordeaux hatte sich der Franzose zudem lautstark bei PSG-Legende Edinson Cavani beschwert, weil dieser ihm den Ball nicht zuspielte. Dugarry hätte sich dies nicht gefallen lassen:

Mbappé träumt von Real Madrid

Für den Ex-Fußballer übertrahlt Mbappés Arroganz mittlerweile seine Brillanz. Als Beispiel nannte er dafür auch einen Rabona, einen Kunstschuss hinter dem eigenen Standbein, den der Offensivspieler im Pokal gegen Saint-Etienne zeigte - beim Stand von 6:1. Saint-Étienne-Kapitän Loïc Perrin warf Mbappé nach dem Spiel mangelnden Respekt vor.
"Er hat alles, was man braucht, um Fanliebling zu sein - noch mehr als Neymar oder Cavani", wird laut "Daily Mail" eine dem Verein nahestehende nicht genannte Quelle zitiert: "Aber er hat kein Fanlied, wie die anderen."
Das liege offenbar auch daran, dass Mbappé laut "L'Equipe" im ständigen Austausch mit Real-Präsident Florentino Pérez stehe. Bei den Königlichen zu spielen sei demnach ein "Kindheitstraum", den sich der Weltmeister von 2018 in Zukunft erfüllen möchte. Das gefalle den Pariser Anhängern natürlich nicht.
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