Die Shopping-Tour von Paris Saint-Germains Sportdirektor Leonardo geht in die nächste Runde. 76 Millionen Euro hat der Brasilianer schon in Achraf Hakimi (für 60 Millionen Euro von Inter Mailand) und Danilo Pereira (für 16 Millionen Euro vom FC Porto) investiert.
Hinzu kommen die mit Sicherheit nicht gerade knappen Handgelder für die ablösefreien Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma und Georginio Wijnaldum, die sich allesamt nach Ablauf ihrer Verträge dem französischen Hauptstadtklub anschlossen.
Schluss soll mit Blick auf Neuzugänge allerdings noch nicht sein: Für das große Ziel des Champions-League-Titels soll die Mannschaft weiterhin schlagkräftig verstärkt werden. Das prominenteste Ziel auf Leonardos Wunschliste ist aktuell Paul Pogba. Wie die "Marca" schreibt, will PSG den französischen Weltmeister von 2018 von Manchester United loseisen.
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Möglich wird das, da Pogba in sein letztes Vertragsjahr bei United geht und sich beide Seiten bisher nicht auf eine Verlängerung einigen konnten. Nach Informationen der britischen Zeitung "Express" hat der Premier-League-Zweite dem Mittelfeldspieler ein Angebot über umgerechnet knapp 410.000 Euro pro Woche (ca. 21 Millionen Euro im Jahr) bis 2024 vorgelegt.

Pogba laut Berater Raiola unzufrieden in Manchester

Bisher habe Pogba dieses Angebot aber noch nicht angenommen, was wohl auch daran liegt, dass ihm in Paris ein noch lukrativerer Vertrag winken könnte. Sein Berater Mino Raiola streute zudem in den vergangenen Monaten immer wieder Meldungen, sein Schützling sei auf der Insel nicht mehr zufrieden.
Sollte Pogba seine Zukunft außerhalb von Manchester sehen, erscheint ein Wechsel noch in diesem Sommer wahrscheinlich. Nur so könnte United noch ein Ablösesumme für den 28-Jährigen, der 2016 für 105 Millionen Euro ins Old Trafford zurückgekehrt war, kassieren.
Laut "L'Équipe" haben die Red Devils Pogba deshalb ein Preissschild von 50 Millionen Euro verpasst. Eine Ablösesumme in dieser Größenordnung ist für PSG - in erster Linie aufgrund des Financial Fairplays - nur dann zu stemmen, sollten die Franzosen gleichzeitig Spieler verkaufen.
Oben auf der Liste möglicher Abgänge stehen Ander Herrera und Rafinha Alcántara, die beide die gleiche Position wie Pogba bekleiden. Auch Thilo Kehrer, Layvin Kurzawa, Pablo Sarabia und Alphonse Aréola könnten bei einem entsprechenden Angebot gehen.

Top-Transfers sollen Mbappé von Verbleib bei PSG überzeugen

Neben dem angestrebten Champions-League-Pokal ist ein weiterer ausschlaggebender Grund für das Aufrüsten die Personalie Kylian Mbappé. Der 22-Jährige Superstar hat in Paris nur noch ein Jahr Vertrag und ließ sich bisher nicht von einer Verlängerung überzeugen. Mbappé soll davon träumen, für Real Madrid aufzulaufen.
Ein Transfer von Nationalmannschaftskollege Pogba, mit dem sich Mbappé auch privat gut versteht, könnte das Sturmtalent zum Umdenken bewegen - so zumindest die Hoffnung der PSG-Bosse.
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