Paris Saint-Germain: Mauricio Pochettino nicht unter den fünf Nominierten zum Trainer des Jahres

Mauricio Pochettino steht als Trainer bei Paris Saint-Germain trotz Meisterschaft in der Ligue 1 mächtig in der Kritik und offenbar vor dem Aus. Nun hat der 50 Jahre alte Argentinier die nächste Ohrfeige erhalten: Bei der Wahl zum Trainer des Jahres in Frankreich gehört der PSG-Coach nicht zu den fünf Nominierten von der Spielergewerkschaft "Union Nationale des Footballeurs Professionels".

Mauricio Pochettino trotz Titel in der Ligue 1 nicht für Titel nominiert

Fotocredit: Getty Images

In der französischen Liga ist dem Hauptstadtklub die Meisterschaft längst nicht mehr zu nehmen. 14 Punkte hat die Mannschaft um Neymar, Lionel Messi und Kylian Mbappé Vorsprung auf den Zweitplatzierten Olympique Marseille. Die Nicht-Nominierung ist für Pochettino wohl die Quittung für das frühe Ausscheiden im Coupe de France und in der Champions League.
In beiden Wettbewerben war für das Team von Pochettino bereits im Achtelfinale Schluss. In der Königsklasse warf Real Madrid die Pariser nach einer Gala von Karim Benzema im Rückspiel (3:1) aus dem Turnier. Im nationalen Pokal scheiterte das Starensemble im Prinzenpark nach Elfmeterschießen am OGC Nizza.
Nizza-Coach Christophe Galtier ist dagegen genauso nominiert wie Julien Stéphan (RC Straßburg), Bruno Génésio (Rennes), Antoine Kombouaré (Stade Nantes) und Pochettinos Landsmann Jorge Sampaoli (Olympique Marseille). Galtier gewann auch die vergangenen beiden Auszeichnungen 2021 und 2019.
Der letzte PSG-Trainer, der die Ehrung als Trainer des Jahres erhielt, war Unai Emery vor vier Spielzeiten. Mit den "Trophées UNFP du football" zeichnen die Mitglieder der französischen Berufsfußballergewerkschaft in Frankreich jährlich die herausragenden Spieler, Torhüter, Trainer und Tore einer Ligue-1-Saison aus.
Aufgrund der enttäuschenden Saison sollen sich die PSG-Bosse mit der Entlassung von Pochettino auseinandersetzen. Wie die "Sport Bild" berichtet, wird auch der ehemalige Nationaltrainer Joachim Löw als Nachfolger gehandelt.
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Quelle: Perform

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