Lionel Messi steht bei PSG auf dem Abstellgleis - Suspendierung nach nicht genehmigten Trip nach Saudi-Arabien

War's das für Lionel Messi bei Paris Saint-Germain? Mit einem nicht genehmigten Trip nach Saudi-Arabien hat der PSG-Superstar die katarischen Klub-Eigner derart brüskiert, dass der Argentinier offenbar fünf Spieltage vor Schluss für zwei Wochen suspendiert wurde. Ob Messi danach nochmal eine Chance bekommt, ist offen. Eine Trennung im Sommer scheint umso wahrscheinlicher.

Lionel Messi

Fotocredit: Getty Images

Lionel Messi in einem Freizeitpark, Lionel Messi im Restaurant, Lionel Messi in einem Palmenhain. Ein Geheimnis machte der Weltmeister aus seinem nicht genehmigten Trip nach Saudi-Arabien nicht gerade.
Ganz im Gegenteil: Messi lächelte brav in zahlreiche Kameras, die Fotos von ihm, Ehefrau Antonella und den Söhnen gingen von Riad um die Welt. Vor allem in Paris hielt sich die Begeisterung in Grenzen.
Doch der Weltstar erfüllte lieber seine Pflichten als "Botschafter für den Tourismus in Saudi-Arabien". PSG suspendierte seinen Top-Star daraufhin Medienberichten zufolge für zwei Wochen. Die katarischen Eigentümer des Klubs rund um Nasser Al-Khelaifi hat der 35-Jährige offensichtlich nachhaltig brüskiert.

Messi soll auf Gehalt verzichten

Am nahenden Ende der ohnehin kriselnden Beziehung zwischen Klub und Kicker dürfte spätestens jetzt kein Zweifel mehr bestehen. "Während der Suspendierung kann Messi nicht trainieren, nicht spielen und wird auch nicht bezahlt", sagte eine vereinsnahe Quelle der Nachrichtenagentur "AFP" über die Sanktion.
Sollte er im Titelrennen tatsächlich zwei Spiele verpassen, blieben dem Argentinier nur noch drei Auftritte im PSG-Trikot - und selbst die sind angesichts der Querelen nicht garantiert.
Bei vielen PSG-Fans hat Messi ohnehin reichlich Kredit verspielt, seit dem WM-Triumph im Dezember hat seine Form deutlich nachgelassen, die Pfiffe im Prinzenpark waren zuletzt unüberhörbar.

Wohin geht Messi?

Mit einer möglichen Verlängerung des auslaufenden Vertrags rechnet daher kaum jemand. Längst lautet die Frage, wohin es den Weltfußballer zieht. Zurück nach Barcelona? In die USA? Oder am Ende nach Saudi-Arabien, wo sein langjähriger Rivale Cristiano Ronaldo schon kickt?
Gefallen an dem Wüstenstaat hat Messi jedenfalls gefunden. "Wer hätte gedacht, dass Saudi-Arabien so grün ist?", postete er - oder besser: einer seiner Agenten - noch am Wochenende bei Instagram unter ein Bild voller Palmen: "Ich liebe es, die unerwarteten Wunder zu erkunden, wann immer ich kann. Besucht Saudi-Arabien."
Das tat Messi dann höchstselbst - und erlebte wenige Tage später sein eigenes, allerdings eher blaues Wunder.
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(SID)
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Quelle: Perform

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