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Mauricio Pochettino stichelt gegen Paris Saint-Germain - Manchester City vertraut seinem Trainer, PSG nicht
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Publiziert 01/08/2022 um 21:49 GMT+2 Uhr
Nach nur eineinhalb Jahren im Amt wurde Mauricio Pochettino bei Paris Saint-Germain entlassen. Zu früh, wenn es nach dem argentinischen Übungsleiter geht. "Es gibt Mannschaften, die wie Liverpool oder Manchester City auf langfristige Projekte setzen und dir eine Chance geben", wird er von der spanischen "AS" zitiert. Er selbst habe in Paris hingegen nicht dasselbe Vertrauen bekommen.
Mauricio Pochettino wurde bei Paris Saint-Germain nach eineinhalb Jahren entlassen
Fotocredit: Getty Images
Besonders die Reaktion auf das jeweilige Ausscheiden in der Champions League unterstreiche laut Pochettino diese These.
Sowohl PSG (1:0, 1:3) als auch Manchester City (4:3, 1:3) sind auf spektakuläre Weise gegen den späteren Champions-League-Sieger Real Madrid gescheitert - doch die Klubverantwortlichen zogen unterschiedliche Schlüsse.
"Wir verlieren gegen Madrid und wissen natürlich, dass es Probleme geben wird. City verliert gegen Madrid, drei Tore in fünf Minuten, aber eine Woche später kaufen sie Haaland und geben dem Trainer die Möglichkeit, sich neu zu erfinden, nach Lösungen zu suchen", hob Pochettino hervor.
Grund dafür seien die unterschiedlichen Ansätze, welche in Paris und Manchester verfolgt werden. "Die Projekte sind unterschiedlich. Es gibt ein Manchester City, das einem Trainer vertraut, der seit sieben Jahren dort ist, und ein PSG, bei dem man ankommen und gewinnen muss", erläuterte der 50-Jährige. "Und die Champions League gewinnen, nicht die Liga", machte er den enormen Druck in der französischen Hauptstadt deutlich.
Pochettino über frühes PSG-Aus verärgert
Überrascht hätte ihn die Erwartungshaltung in Paris aber nicht. "Das ist keine Kritik. Als wir zu PSG kamen, wussten wir, dass wir versuchen mussten, die Champions League zu gewinnen, wenn wir weiterhin dabei sein wollten", so Pochettino.
Trotz dieser Klarstellung zeigte er sich über sein frühes Aus bei PSG verärgert. Das fehlende Vertrauen würde der Entwicklung des Klubs schaden und ihr im Wege stehen.
Pochettino selbst befindet sich zurzeit auf Vereinssuche. Sein Nachfolger Christophe Galtier macht sich indes an die Arbeit, Paris den ersehnten Erfolg in der Königsklasse zu bescheren. Mit seinem souveränen Auftakt im Supercup gegen Nantes (4:0) setzte der französische Trainer den ersten Schritt.
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