Kylian Mbappé auf dem Wunschzettel von Al-Hilal: Saudi-Klub bietet PSG 300 Millionen Euro Ablöse
VonThomas Gaber
Publiziert 24/07/2023 um 15:35 GMT+2 Uhr
Kylian Mbappé könnte den spektakulären Millionen-Transfers nach Saudi-Arabien die Krone aufsetzen: Der Klub Al-Hilal hat Paris Saint-Germain ein offizielles Angebot über die Rekordablösesumme von 300 Millionen Euro für den 24-Jährigen unterbreitet. Laut einer vereinsnahen Quelle der Nachrichtenagentur "AFP" hat PSG daraufhin dem Klub aus Riad die Erlaubnis erteilt, mit Mbappé zu verhandeln.
Kylian Mbappé
Fotocredit: Getty Images
Zuerst hatte Transferexperte Fabrizio Romano via Twitter über die Offerte berichtet. Mbappé ist noch bis Sommer 2024 bei PSG unter Vertrag, hatte aber erklärt, nicht verlängern zu wollen.
Klubpräsident Nasser Al-Khelaifi hatte daraufhin mehrfach klargemacht, dass man den französischen Nationalspieler 2024 keinesfalls ablösefrei gehen lassen werde. Der Streit zwischen dem Spieler und seinem Arbeitgeber war Ende letzter Woche eskaliert. Als PSG seinen Kader für die anstehenden Asienreise nach Japan und Südkorea präsentierte, fehlte Mbappé.
Laut dem Hörfunksender "RMC" ist der Superstar bereit, notfalls die kommende Saison in Paris auf der Tribüne zu verbringen, um anschließend zu Real Madrid zu wechseln. Doch der Scheichklub Al-Hilal könnte jetzt für eine spektakuläre Wende in der Causa Mbappé sorgen.
Das kolportierte Gesamtpaket sprengt alle Grenzen: Neben den 300 Millionen Euro Ablöse bietet Al-Hilal Mbappé angeblich ein Jahresgehalt von 700 Millionen Euro. Das wären 58 Millionen im Monat, knapp zwei Millionen Euro am Tag oder 22 Euro pro Sekunde. Wie "Sky" am Montagabend berichtet, haben die PSG-Bosse das Angebot inzwischen angenommen.
Auch der FC Barcelona mischt mit
Nach Informationen des amerikanischen TV-Senders "CBS" lockt Al-Hilal Mbappé aber nicht nur mit Geld. Der Klub ist demnach offenbar bereit, den Stürmer 2024 ablösefrei zu Real Madrid ziehen zu lassen, sollte er das Angebot annehmen.
Neben Al-Hilal, das bereits Kalidou Koulibaly (23 Mio. Euro), Sergej Milinkovic-Savic (40 Mio. Euro) und Ruben Neves (55 Mio. Euro) für die kommende Saison unter Vertrag nahm, hat nach spanischen und französischen Medienberichten ein weiterer Klub seinen Hut in den Ring geworfen. "Sport.es" schreibt von einem für Montag geplanten Telefonat zwischen Vertretern von PSG und dem FC Barcelona und bezieht sich dabei auf Informationen der "L'Equipe".
Wo der Weltmeister von 2018 in der anstehenden Saison spielen wird, steht weiter in den Sternen. Doch die Seifenoper um Kylian Mbappé ist am Montag um ein heißes Kapitel weitererweitert worden.
Sollte Al-Hilal mit seinem irrwitzigen Angebot am Ende doch erhört werden, würde die bisherige Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro, die PSG 2017 für Neymar Jr. an den FC Barcelona zahlte, pulverisiert werden. Mbappé war im gleichen Jahr für 180 Millionen Euro von der AS Monaco zu Paris gewechselt.
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(mit SID)
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