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Kylian Mbappé nicht im Aufgebot für Japan-Reise von Paris Saint-Germain - Einigung mit Real der Grund?
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Publiziert 21/07/2023 um 22:55 GMT+2 Uhr
Superstar Kylian Mbappé wird nicht mit Paris Saint-Germain auf die anstehende Japan-Reise fliegen. Das vermeldete der französische Hauptstadtklub am späten Freitagabend offiziell auf seiner Website. Der Vizeweltmeister taucht in der Liste der Spieler, die vom neuen Trainer Luis Enrique für die am Samstag startende Tour nominiert wurden, nicht auf. Einen Grund für Mbappés Fehlen nannte PSG nicht.
Kylian Mbappé
Fotocredit: Getty Images
Wie die französische Sportzeitung "L'Equipe" vermeldete, habe der Klub seinen Offensivstar aktiv vom Trip ausgeschlossen. Demnach gehen die Vereinsverantwortlichen von PSG davon aus, dass sich der Weltmeister von 2018 mit Real Madrid über einen ablösefreien Wechsel im kommenden Jahr einig sein soll.
Auch Transferexperte Fabrizio Romano berichtete, dass Mbappé von der Tour ausgeschlossen wurde. Demnach stehe der 24-Jährige ab sofort zum Verkauf. Mbappé hatte den Verein im Juni darüber unterrichtet, seinen bis 2024 laufenden Kontrakt nicht verlängern zu wollen.
Vereinspräsident Nasser Al-Khelaifi hatte dem Angreifer daraufhin ein Ultimatum gestellt, er müsse verlängern oder solle den Verein sofort verlassen. "Wir lassen einen der besten Spieler der Welt nicht ablösefrei gehen", machte er deutlich.
Eine Frist für eine Entscheidung bis zum 15. Juli habe der Pariser demnach verstreichen lassen.
Mbappé trainiert mit Vereinstalenten
Mbappé lässt den neuesten Schachzug von Paris St.-Germain im Streit um seine nähere Zukunft scheinbar ungerührt an sich abperlen.
Nach seiner Streichung aus der PSG-Reisegruppe veröffentlichte Frankreichs Superstar in den sozialen Netzwerken Bilder von seinem Training mit Vereinstalenten: "Das beste Gefühl aller Zeiten."
Wie die "L'Equipe" vermeldete, habe er intern in der vergangenen Woche noch einmal bekräftigt, nicht über 2024 hinaus in der Stadt der Liebe bleiben zu wollen. Zugleich soll Mbappé zur Not auch bereit sein, sein letztes Vertragsjahr an der Seine schlechtestenfalls auch auf Bank oder Tribüne abzusitzen, das will zumindest die Nachrichtenagentur "AFP" aus dem Umfeld des Franzosen erfahren haben.
Interesse aus Saudi-Arabien
Nach Informationen von französischen Medien hofft man nun in Saudi-Arabien, Kapital aus dem Zwist schlagen zu können. Die Regierung des Wüstenstaats bemüht sich demnach selbst darum, Mbappé nach Saudi-Arabien zu lotsen.
Demzufolge wolle man den Angreifer bei Al Hilal unterbringen. Dorthin wechselten kürzlich auch Kalidou Koulibaly, Sergej Milinković-Savić und Rúben Neves.
Im Gegensatz zum 24-Jährigen steht Neuzugang Lucas Hernández im Aufgebot für die Reise nach Tokio und Osaka. Dort trifft PSG unter anderem auf Cristiano Ronaldos Klub Al-Nassr FC und Champions-League-Finalist Inter Mailand.
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(mit SID)
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