Chelsea-Stürmer Romelu Lukaku nach Kritik an Trainer Tuchel von Michael Owen und Graeme Souness attackiert

Chelsea-Stürmer Romelu Lukaku fehlte nach seinem viel diskutierten TV-Interview und der Kritik am Spielsystem von Trainer Thomas Tuchel im Topspiel gegen den FC Liverpool (2:2). Der deutsche Coach strich den Belgier aufgrund der daraus entstandenen Unruhe aus dem Kader. Von englischen Fußballexperten und ehemaligen Profis erhielt Tuchel für diese Entscheidung viel Unterstützung.

Romelu Lukaku, Chelsea-Star

Fotocredit: Getty Images

England-Legende Michael Owen meinte etwa bei Twitter: "Es ist eine wegweisende Entscheidung von Tuchel, Lukaku heute aus dem Chelsea-Kader zu streichen. Aber im langfristigen Interesse des Vereins ist es die richtige."
Kein Spieler sei "wichtiger als der Klub. Wenn man bei jemandem angestellt ist, kann man nicht solche Dinge sagen", stellte der ehemalige Liverpool-Stürmer klar.
Reds-Legende Graeme Souness fand bei "Sky Sports" noch drastischere Worte für das Verhalten von Lukaku, der in einem Interview mit "Sky Sport Italia" an Silvester seine Unzufriedenheit in London deutlich gemacht hatte.
"Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, was ein Spieler zu diesem Zeitpunkt der Saison machen könnte", meinte der TV-Experte.

Lukaku-Interview laut Souness "absolut respektlos"

Lukaku habe durch seine öffentliche Kritik, in der er auch klar über eine Rückkehr zu Ex-Klub Inter Mailand philosophierte, den Trainer in Frage gestellt. "Er hat diesen Unsinn von sich gegeben. Das ist absolut respektlos. Es schadet Chelsea und dem Trainer", erklärte Souness.
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Tuchel erläutert Lukaku-Entscheidung: "Wollen ihn verstehen"

Quelle: Perform

Der 28-Jährige habe aus seiner Sicht eine Grenze überschritten. "Als würde er zu seinen Mitspielern sagen: 'Ich will nicht mehr mit euch zusammen sein.' Ich würde sagen: 'Nun, wenn es dir nicht gefällt, da ist die verdammte Tür. Du kannst gehen'", ergänzte der Schotte.
Lukaku war erst im Sommer für 115 Millionen Euro von Inter Mailand zu den Engländern gewechselt. In 18 Saisonspielen erzielte er sieben Tore. Wie es mit dem Belgier in Zukunft bei den Blues weitergeht, ließ Tuchel nach dem Kracher gegen Liverpool offen.
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Quelle: Perform

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