Pep Guardiola verschiebt Entscheidung um Zukunft wohl in den Sommer - Manchester City muss den Markt sondieren
VonNiklas Bien
Update 06/04/2026 um 08:27 GMT+2 Uhr
Die Zukunft von Pep Guardiola bei Manchester City ist weiterhin ungewiss. Der aktuelle Tabellenzweite der Premier League hatte sich von seinem Cheftrainer eigentlich eine Entscheidung in der Länderspielpause gewünscht, der Spanier selbst zögert allerdings – und hat seine Zukunftsplanung wohl auf die Zeit nach der laufenden Saison verschoben. Die Skyblues sondieren derweil den Markt.
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Quelle: Perform
Das 4:0 gegen den FC Liverpool im Viertelfinale des FA Cups am vergangenen Samstag war eindrucksvoll – und für Manchester City womöglich nötig, um die durchaus ernüchternde Spielzeit noch zu retten.
Der Triumph im League Cup gegen den FC Arsenal vor der Länderspielpause war in dieser Hinsicht ein schwacher Trost. Zu schwer wiegt das wohl zweite titellose Jahr in der Premier League in Folge und das Achtelfinal-Aus gegen Real Madrid in der Champions League.
Dennoch hat Guardiola seine Zukunft in der eigenen Hand. Im Verein wartet man auf die Zukunftsentscheidung des Cheftrainers und hatte laut englischen Medienberichten gehofft, in der Länderspielpause ein klares Signal zu bekommen.
Wie der "Telegraph" nun berichtet, will sich der Spanier allerdings bis nach der Saison Zeit lassen. Erst dann wolle er entscheiden, ob er seinen Vertrag bis 2027 erfüllt oder die Zeit in Manchester schon ein Jahr früher beendet.
Kompany und Nagelsmann als mögliche Nachfolger
Die unklare Situation befördert den Klub zurzeit in eine unangenehme Situation. Klar ist: City muss den Markt sondieren.
Wenn es um eine mögliche Nachfolge geht, fallen auch die Namen Vincent Kompany und Julian Nagelsmann. Die fehlende Klarheit des Amtsinhabers erschwert die Suche allerdings naturgemäß.
Guardiola befindet sich mittlerweile in seiner zehnten Saison bei City, ist also schon deutlich länger im Amt als bei seinen bisherigen Stationen.
Ob er im kommenden Jahr noch im Nordwesten Englands angestellt ist, scheint derzeit so offen wie noch nie.
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