Wenig später schickte eine Richterin die Brüder wegen möglicher Verwicklung in Delikte wie Geldwäsche und Korruption in U-Haft. Anfang April durfte Ronaldinho die Zelle dann mit einem luxuriöseren Hotelzimmer tauschen, wo er bis zuletzt unter Hausarrest stand. Die Staatsanwaltschaft fand nun keine Indizien für weitere Vergehen. Der Richter entschied nun auch, dass Ronaldinho und sein Bruder das Land verlassen dürfen.

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Dem einstigen Weltstar und seinem Bruder waren im November 2018 in Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie Strafzahlungen in Millionenhöhe nicht geleistet hatten. Die Strafe war verhängt worden, da sie bei der Bebauung eines Grundstücks massive Umweltschäden verursacht haben sollen.

Am Montag wurde das Kapitel zunächst geschlossen. Es gebe laut Staatsanwaltschaft keine Hinweise darauf, dass Ronaldinho aufgrund seines Charakters oder Verhaltens eine Gefahr für die Gesellschaft darstelle.

Ronaldinho akzeptierte bei dem Gerichtstermin die Konditionen seiner Freilassung. Zu ihnen gehört, dass er eine Entschädigung von umgerechnet etwa 76.000 Euro zahlen muss. Sein Bruder muss umgerechnet rund 93.000 Euro zahlen.

Beide Brüder müssen zudem in Brasilien alle drei Monate vor einem Richter erscheinen - für Ronaldinho gilt diese Auflage über einen Zeitraum von einem Jahr, für seinen Brüder für zwei Jahre.

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(SID)

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