Schon im Mai gab Paulo Dybala seinen Abschied aus Turin bekannt. Lange Zeit schien ein Wechsel des Argentiniers zu Inter Mailand als wahrscheinlichstes Szenario, verschiedene Medien meldeten sogar fälschlicherweise Vollzug.
Die neuesten Meldungen um den Nationalspieler sorgen nun für Aufregung. Denn der lange sicher geglaubte Transfer zum Liga-Konkurrenten droht zu platzen.
Der Grund dafür ist die Rückhol-Aktion von Romelo Lukaku. Der 29-jährige Stürmer vom FC Chelsea wechselt auf Leih-Basis zurück zur "Nerazzurri", für die er bereits zwischen 2019 und 2021 auflief.
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Plötzlich scheint in Mailand weder Platz noch Bedarf für Dybala zu existieren, wie auch Inter-Geschäftsführer Beppe Marotta auf einer Pressekonferenz erklärte: "Dybala ist ablösefrei auf dem Transfermarkt – er ist und war eine mögliche Option bei uns. Allerdings haben wir unseren Angriff bereits mit sehr guten Spielern verstärkt.“

Dybala vor ungewisser Zukunft

Trainer Simone Inzaghi äußerte sich über den 1,77-Meter-Angreifer zwar weiterhin voll des Lobes: "Wir alle kennen Dybala, er hat große Qualitäten und hat das oft bewiesen."
Die Priorität vergangener Tage scheint Dybala aber nicht mehr zu verkörpern. Zu viele Angreifer stünden bereits im Inter-Kader: "Wir gehen davon aus, dass wir mit sechs Stürmer im Kader in die Saison gehen."
Momentan sind es sogar sieben: Romelu Lukaku, Lautaro Martinez, Edin Dzeko, Andrea Pinamonti, Alexis Sanchez, Eddie Salcedo und Samuele Mulattieri kämpfen um einen Platz im Mailänder Sturm. Nach den jüngsten Aussagen scheint es wahrscheinlicher, dass Inter noch Stürmer abgeben wird, statt mit Dybala einen weiteren zu verpflichten.
Um einen künftigen Arbeitgeber muss sich Dybala aber wohl nicht sorgen. Laut der "Corriere dello Sport" hat mit Manchester United schon der nächste Spitzenklub beim 28-Jährigen angeklopft. Die "Sport Bild" berichtet zudem mit Atlético Madrid und Paris Saint-Germain von zwei weiteren Interessenten.
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