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PSG holt Supercup in Elferdrama gegen Tottenham Hotspur - Mathys Tel avanciert zum tragischen Helden, Chevalier patzt beim Debüt
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Update 14/08/2025 um 10:59 GMT+2 Uhr
Trotz des Wirbels um die Ausbootung von Gianluigi Donnarumma hat Paris Saint-Germain seinen Champions-League-Triumph nach einer spektakulären Aufholjagd veredelt. Das Team von Luis Enrique gewann den UEFA-Supercup durch ein 4:3 im Elfmeterschießen gegen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur und startete die erste Spielzeit nach der erfolgreichsten Saison der Klubgeschichte mit dem nächsten Titel.
Enrique zufrieden mit Chevalier-Debüt: "Hat Charakter gezeigt"
Quelle: Perform
Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden.
Lee Kang-In (85.) und Goncalo Ramos (90.+3) retteten Paris im italienischen Udine, nachdem Micky van de Ven (39.) und Kapitän Cristian Romero (48.) die Londoner in Führung gebracht hatten.
Die Franzosen, die nach dem verlorenen Finale der Klub-WM gegen den FC Chelsea (0:3) Mitte Juli erst zu Beginn der vergangenen Woche ins Training eingestiegen waren, kämpften sich spät zurück. Unter anderem der Ex-Münchner Mathys Tel vergab für Tottenham im Duell vom Punkt, Nuno Mendes verwandelte entscheidend.
Im Vorfeld hatten die Diskussionen um Donnarumma die Schlagzeilen bestimmt: PSG-Trainer Luis Enrique strich den Torhüter aus dem Kader, nachdem der Klub Chevalier aus Lille für 40 Millionen Euro verpflichtet hatte. Donnarumma zeigte sich entsetzt, seine Tage in Paris dürften trotz der einzigartigen Vorsaison gezählt sein. Manchester City gilt als möglicher Abnehmer.
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PSG feiert den Sieg im UEFA Supercup
Fotocredit: Getty Images
Chevalier patzt - glänzt aber im Elferschießen
Für den Italiener, der auf dem Weg zum Champions-League-Triumph eine Schlüsselrolle eingenommen hatte, stand umgehend Chevalier im Tor. Der neue Schlussmann bekam zunächst kaum etwas zu tun, bei PSG erinnerte dennoch wenig an die Machtdemonstration aus dem Königsklassen-Finale gegen Inter Mailand (5:0). Der behäbigen Offensive um Ousmane Dembélé fehlte die Zielstrebigkeit.
Chevalier stand kurz vor der Pause im Blickpunkt: Den Abschluss der Bayern-Leihgabe João Palhinha, die gleich in der Startelf stand, lenkte der 23-Jährige an die Latte, bei van de Vens Nachschuss war er machtlos. Die Führung der Londoner, die in der vergangenen Premier-League-Saison enttäuscht und sich kurz nach dem ersten internationalen Titel seit 41 Jahren von Teammanager Ange Postecoglou getrennt hatten, war nicht unverdient.
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Frank: "Kleine Details haben uns das Spiel gekostet"
Quelle: Perform
Tottenham baute die Führung zu Beginn der zweiten Hälfte aus - und durfte sich bei Chevalier bedanken: Der PSG-Torhüter sah bei Romeros Kopfball äußerst schlecht aus. Die Franzosen versuchten viel, der vermeintliche Anschluss durch Bradley Barcola (65.) zählte aufgrund einer Abseitsposition allerdings nicht. Lees Distanztreffer dagegen schon, Ramos brachte PSG ins Duell vom Punkt.
Frank lobt Tottenham trotz Niederlage
Dort vergab zwar Vitinha direkt als erster Schütze des Hauptstadt-Klubs, doch weil die Ex-Bundesliga-Stars Tel und van de Ven auf Seiten der Spurs ebenfalls scheiterten, war es PSG, die die Trophäe in die Höhe stemmen durften.
Chevalier entschärfte dabei den Elfmeter von van de Ven - und heimste sich ein Extra-Lob des Trainers ein: "Chevalier war unglaublich, und ich freue mich sehr für ihn", sagte Enrique bei "TNT Sports".
Doch auch Tottenham-Coach Thomas Frank konnte dem Spiel trotz der Niederlage einiges abgewinnen. "In diesem einen Spiel haben wir gezeigt, dass wir es mit jedem Team der Welt aufnehmen können", so der Däne: "Für über 80 Minuten hatten wir sie genau da, wo wir sie haben wollten - doch dann fiel das 1:2 und das Momentum ist geshiftet. Aber: Es gab so viel Positives. Ich bin so stolz auf das Team, den Klub und die Fans."
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(SID)
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Enrique erklärt Donnarumma-Aus: "Anderen Torwart-Typ gesucht"
Quelle: SID
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Paris Saint-Germain siegt im Elfmeterschießen 4-3
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