Mario Götze erhält Unterstützung von Thomas Müller und Julian Brandt nach Kritik von Jens Lehmann
Mario Götze wird von TV-Experte Jens Lehmann nach dem 3:0 in Norwegen zum Start der WM-Qualifikation hart kritisiert - das wollen Thomas Müller und Julian Brandt so nicht stehen lassen. Götze habe es schwer in vorderster Front, weiß Müller aus eigener Erfahrung. Der von Lehmann zum Vergleich herangezogene Brandt hält die Situationen indes nicht für vergleichbar.
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Mario Götze hat's ziemlich heftig abbekommen: Nach dem 3:0 zum Start der WM-Qualifikation zwischen Deutschland und Norwegen ließ Jens Lehmann eine ziemlich knackige Kritik auf den 24-Jährigen herabregnen.
Der "RTL"-Experte sagte unter anderem:
Thomas Müller stellt sich vor Mario Götze
Ein Urteil, dass die DFB-Kollegen nicht so stehen lassen wollten. Auf Götze angesprochen, meinte Doppeltorschütze Thomas Müller, dass dessen Leistung schon in Ordnung gewesen sei.
"Mario Götze macht seine Sache da vorne drin gut, aber eben auf eine andere Art und Weise", sagte Müller nach der Partie. Götze ackere sehr wohl "viel für die Mannschaft", widersprach Müller dem ehemaligen Nationaltorwart.
Das Problem, dass er selbst aus eigener Erfahrung kennt, sei:
Jens Lehmann: "Mario Götze läuft da nie hin"
Einer müsse vorne auf die Lücken lauern, Verteidiger binden. "Wenn Mario jetzt auch noch kurz kommt, dann kann er sich für die Statistik zwar ein paar Ballaktionen mehr abholen, aber das bringt der Mannschaft nicht viel."
Genau das jedoch hatte Lehmann moniert: "Jonas Hector bekommt immer den Ball von Toni Kroos und könnte ihn eigentlich in den Halbraum im Sechzehner spielen, aber Mario Götze läuft da nie hin."
Müllers Fazit zur Ehrenrettung des Gescholtenen:
Julian Brandt: Nicht mit Götze vergleichbar
Lehmann setzte Götze in seiner Kritik auch in Bezug zu aufstrebenden Youngstern wie Julian Brandt, sagte: "Wenn andere rein kommen wie Brandt: Die tun was, die geben einem das Gefühl dafür zu kämpfen, wieder aufgestellt zu werden. Bei Mario Götze habe ich im Moment oder schon seit längerem nicht mehr das Gefühl."
Der 20-Jährige selbst hatte derweil Verständnis für Götze, sagte, dass das nicht zu vergleichen sei:
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