Der klare Favorit Portugal konnte wieder auf seine Stammkräfte in der Verteidigung zählen. Nuno Mendes, Pepe und João Cancelo kehrten in die Startelf zurück.
Nordmazedonien präsentierte sich erstaunlich mutig, anstatt nur am eigenen Strafraum zu agieren. Daher entstanden jedoch Lücken, wie in der 14. Minute. Bruno Fernandes steckte hervorragend durch für Cristiano Ronaldo, der den Ball halblinks im Strafraum am langen Pfosten vorbeischob.
Portugal wurde zunehmend stärker und wäre fast nach einem Kopfball von Diogo Jota in Führung gegangen (24.). Kurz darauf fiel dann Treffer: Der Kapitän der Nordmazedonier, Stefan Ristovski, leistete sich zum ersten Mal in diesem Spiel einen Fehlpass und dieser wurde sofort bestraft.
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Bruno Fernandes übernahm die Kugel im Mittelfeld, bekam sie nach einem Zusammenspiel mit Ronaldo vor der Strafraumgrenze zurück und traf präzise ins linke untere Eck (32.).
Nach diesem Erfolgserlebnis wollte das Team von Fernando Santos nachlegen, doch das klappte trotz einer weiteren Leistungssteigerung nicht vor dem Halbzeitpfiff.
Nordmazedonien kam gut aus der Kabine, musste aber nach etwas mehr als einer Stunde den zweiten Gegentreffer hinnehmen.
Ein Ballverlust von Enis Bardhi gegen Pepe sollte den Gästen zum Verhängnis werden, denn Diogo Jota kam anschließend von links zur Flanke, die im Strafraum vor den Füßen von Bruno Fernandes landete. Der 27-Jährige zimmerte den Ball aus wenigen Metern volley ins Tor zum 2:0-Endstand (65.).
Im Anschluss spielten die Portugiesen den Sieg locker über die Zeit.

Die Stimmen:

Pepe (Portugal): "Ich möchte allen Portugiesen danken. Es war ein spannender Abend, die Stimmung war fantastisch."
Fernando Santos (Trainer Portugal): "Fantastische Einstellung der Spieler, mit großem Kollektivgefühl. Es war ein gerechter Sieg. Mein einziger Traum ist es, einen dritten Wettbewerb zu gewinnen. Ich träume von der WM."

Der Tweet zum Spiel:

Die Qualifikation Portugals bedeutet auch eine weitere Weltmeisterschaftsteilnahme für Cristiano Ronaldo sowie das Verbleiben von Trainer Fernando Santos an der Seitenlinie.

Das fiel auf: No Bruno, no Party

Deutlich präsenter als sein Vereinskollege aus Manchester, Cristiano Ronaldo, zeigte sich Bruno Fernandes. Der 27-Jährige wurde als Schütze beider Tore zu Recht vom Publikum gefeiert und begeisterte die Zuschauer mit seiner überragenden Technik beim zweiten Treffer per Direktabnahme. Fernandes war in einer durchschnittlichen portugiesischen Mannschaft mit Abstand der auffälligste Spieler.

Die Statistik: Null

Kein einziges Mal gelang den Nordmazedoniern heute ein Abschluss aufs Tor. Dies ist aufgrund der durchaus soliden Vorstellung überraschend. Zum Vergleich: Portugal traf das Ziel dreimal, zwei Schüsse waren drin.
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