Kommentar zum Corona-Fall im DFB-Team: Die logische Konsequenz

Das Coronavirus hat nun auch die an sich gut beschützte Insel der deutschen Nationalmannschaft erreicht. Neben dem positiv getesteten Niklas Süle muss Bundestrainer Hans-Dieter Flick nun auch auf vier weitere Profis um Joshua Kimmich verzichten - ganz offenbar deswegen, weil diese noch nicht geimpft sind. Ein misslicher Zustand für den DFB. Ein Kommentar von Florian Bogner.

Joshua Kimmich - Deutschland

Fotocredit: Eurosport

Joshua Kimmich verpasst Länderspiele der Nationalmannschaft, weil er nicht geimpft ist. Die logische Konsequenz seines Impfverzichts ist damit eingetreten.
Weil sich Niklas Süle infiziert hat, müssen Kimmich und drei weitere Spieler - Jamal Musiala, Serge Gnabry und Karim Adeyemi - von der Nationalmannschaft abreisen.
Womit auch klar sein dürfte, wer bisher noch nicht geimpft ist - aus welchen Gründen auch immer.
Für den DFB ist das eine bescheidene Situation. Statt nur den einen, positiv getesteten Spieler muss er nun gleich fünf isolieren, betreuen, nach Hause fahren, für alle auch Ersatz organisieren.
Kimmich darf sich freilich weiter weigern, die Corona-Impfung anzunehmen. Es ist sein gutes Recht.
Genauso wäre es aber auch das Recht des DFB beziehungsweise seines Bundestrainers Hans-Dieter Flick, künftig auf mutwillig ungeimpfte Spieler bei der Kadernominierung zu verzichten.
Das wäre ein Zeichen an die Gesellschaft in einer Zeit, in der Deutschland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 213,7 den höchsten Wert der Corona-Pandemie erreicht hat.
Und das wäre dann auch die nächste (logische) Konsequenz.
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Corona-Fall wirbelt Planung der DFB-Elf durcheinander

Quelle: Perform

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