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WM 2022: Urs Meier kritisiert Leistung von Wilton Sampaio und Antonio Mateu Lahoz in Viertelfinals von Katar
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Publiziert 13/12/2022 um 13:08 GMT+1 Uhr
Der langjährige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat die Leistung der Referees Wilton Sampaio und Antonio Mateu Lahoz in den Viertelfinalspielen der WM in Katar kritisiert. "Es war für mich keine Spielleitung mehr, in beiden Fällen wurden ganz elementare Sachen übersehen", sagte der 63-Jährige im Interview mit "ran". Meier warf den Unparteiischen unter anderem mangelnde Konzentration vor.
Antonio Mateu Lahoz stand zuletzt in der Kritik
Fotocredit: Getty Images
Außerdem erwarte er, dass auf diesem Niveau "alles stimmen" müsse, ansonsten würde man auch die Akzeptanz im Spiel verlieren.
Lahoz hatte in der Partie zwischen den Niederlanden und Argentinien (3:4 i.E.) für einen WM-Rekord gesorgt, in dem er 17 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte verteilt hatte. Dafür war der Spanier unter anderem auch von Argentiniens Superstar Lionel Messi scharf kritisiert worden. Sampaio hatte beim Ausscheiden der Engländer gegen Frankreich ebenfalls nicht die beste Figur abgegeben.
Einigen weiteren Schiedsrichtern sprach Meier aber auch ein großes Lob aus. Allen voran Michael Oliver (England), Danny Makkelie (Niederlande) und der Pole Szymon Marciniak hätten den Schweizer bei der WM bislang überzeugt.
Zum leidigen Thema Videoschiedsrichter befragt, forderte der ehemalige ZDF-Experte die Verlegung des VAR vom Keller ins Stadion - "so, dass er das Spielfeld sieht. Dann könnte er einen Mehrwert haben".
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(SID)
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