WM - Jamal Musiala bleibt bei der Weltmeisterschaft ganz cool: "Lese nichts, was Experten sagen"

Nationalspieler Jamal Musiala blendet die Nebengeräusche bei der Fußball-WM komplett aus. "Sie dürfen mir glauben: Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen", berichtete der 23-Jährige in der "Bild"-Zeitung. Er könne sich "auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft. Aber ich bleibe bewusst lieber weg von diesen Dingen."

Kommt bei der WM 2026 in Schwung: Jamal Musiala

Fotocredit: SID

"Ich fokussiere mich nur auf mich", fügte der 23-Jährige an.
Warum? "Für mich ist das Wichtigste, dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen."
Was dort für ihn wichtig sei, sage ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann, da brauche es keinen Experten-Rat.
Dass sein früherer Mitspieler Thomas Müller wie dessen Experten-Kollege Jürgen Klopp vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao (7:1) vorgeschlagen hatte, lieber Deniz Undav als Musiala in die deutsche Startelf zu stellen, hat der Münchner trotzdem mitbekommen.

Musiala: "Bin auch als Mensch gewachsen"

Müller habe ihm eine Nachricht geschickt, sagte Musiala, "und viel Glück gewünscht. Er gibt mir auch manchmal Tipps, aber das machen wir nur, wenn wir uns persönlich sehen."
Seine lange Leidenszeit nach der schweren Verletzung bei der Klub-WM vor einem Jahr will Musiala nun endgültig hinter sich lassen.
Er habe in den vergangenen zwölf Monaten "bestimmt am meisten gelernt", sagte er: "Nicht nur für den Fußball, ich bin auch als Mensch gewachsen."
(SID)
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