Fußball-WM 2026: Uli Hoeneß kritisiert Julian Nagelsmann erneut - Entscheidungen um Manuel Neuer und Joshua Kimmich

Uli Hoeneß hat abermals gegen Julian Nagelsmann ausgeteilt und den Bundestrainer für dessen Kommunikation um die Rückholaktion von Manuel Neuer kritisiert. "Die Art und Weise war nicht in Ordnung", sagte der FCB-Ehrenpräsident im "Spiegel"-Spitzengespräch: "Ich fand es nicht fair." Es sei ein Fehler gewesen, im Frühjahr als Entscheidung zu verkünden, dass Oliver Baumann die Nummer eins sei.

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Quelle: Perform

Sportlich verteidigte Hoeneß jedoch den Entschluss, mit Neuer anstelle von Baumann im DFB-Tor zu planen.
Kritisch beurteilt der langjährige Bayern-Manager auch die Planung mit Joshua Kimmich. Dass der DFB-Kapitän unter Nagelsmann als Rechtsverteidiger spielt, ist für Hoeneß nicht nachvollziehbar.
"Joshua Kimmich brauche ich im Mittelfeld. Auf keinen Fall rechts hinten, Führungsspieler kann er da nicht sein", sagte der 74-Jährige. Er plädiert für einen "Bayern-Block" im Mittelfeld mit Kimmich und Teamkollege Aleksandar Pavlovic. Nagelsmann reagierte vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag bei "Sky": "Es ist wichtig, was ich mit Joshua bespreche und dass er damit fein ist. Das ist er."
Der 26-köpfige Kader, den Nagelsmann am Donnerstag vorgestellt hatte, sei insgesamt "gut, aber nicht weltklasse", analysierte Hoeneß, der in den vergangenen Wochen immer wieder gegen den Bundestrainer gestichelt hatte. Hoeneß erneuerte die Kritik, dass Nagelsmann die jüngsten Länderspiele nicht zum Einspielen der Mannschaft genutzt habe.

Hoeneß sieht im DFB-Team keine Einheit

Das DFB-Team "könnte sehr erfolgreich spielen, wenn aus diesen Einzelspielern ein Team wird", sagte Hoeneß: "Dafür hätte man eine Mannschaft drei-, vier-, fünfmal zusammenspielen lassen müssen, um sie zu einer Einheit zu machen." Dies sei keine persönliche, sondern "sachlich-fachliche Kritik", betonte er nun.
Nagelsmann, einst Trainer bei den Bayern, hatte zuletzt gelassen auf die Einlassungen des Münchner Funktionärs reagiert. "Ich bin wirklich ganz, ganz selten beleidigt. Uli darf immer was zu mir sagen, ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk. Und ich versuche immer, aus so etwas meine Schlüsse zu ziehen", sagte der 38-Jährige in der Vorwoche im "ZDF-Sportstudio".
(SID)
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Quelle: Perform


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