Die Orange- Fahrer sicherten sich den Sieg in Spanien vor Marvin Kirchhöfer, Alex Lynn und Jake Dennis (R-Motorsport/ Austin Martin) und vor Jordan Pepper, Steven Kane und Jules Gounon (Bentley Team M- Sport). Die bis Barcelona in der Gesamtwertung Führenden Luca Stolz und Maro Engel (Black Falcon/ Mercedes) beendeten das Rennen auf einem für sie enttäuschenden vierzehnten Platz.
Nach dem Qualifying gingen Stolz und Engel noch als „leichte“ Favoriten ins Rennen, denn vor den Deutschen standen nur Romain Dumas, Sven Müller und Mathieu Jaminet (Rowe Racing/ Porsche). Die Porsche- Fahrer hatten nach drei gefahrenen Qualifyings 55 tausendstel Sekunden Vorsprung vor Stolz und Engel, welche wiederum nur 1 tausendstel Sekunden Vorsprung vor den drittplatzierten Caldarelli, Mapelli und Costa hatten.
Direkt nach dem Start gingen Costa und Engel, noch vor der ersten Kurve, an dem Führenden Sven Müller vorbei und Costa setzte sich vor Engel an die Spitze des Feldes. Zwar überholte Engel den Lamborghini vor der zweiten Kurve, verließ dabei aber die Strecke und musste Costa wieder vorbeilassen. Kurz darauf überschlug sich Zaid Ashkanani (Dinamic Motorsport/ Porsche) nach einem Einschlag in die Bande und das Safety- Car übernahm für 45 Minuten die Führung. Während der Safety- Car- Phase wurde Costa zwei Plätze nach hinten versetzt, da er beim Start den Porsche von Sven Müller berührt hatte.
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Beim anschließenden Boxenstopp behielt Luca Stolz vor Marco Mapelli und Romain Dumas die Führung. Im Anschluss einer weiteren Safety- Car- Phase schnappte sich Mapelli, kurz nach der Start- Ziel- Geraden, den Mercedes von Stolz und ging in Führung. Diese behielten die Lamborghini- Fahrer auch bis zum Rennende und gewannen das Rennen souverän. Yelmer Buurman, der Teamkollege von Engel und Stolz, kam drei Minuten vor Rennende, nach einem Zweikampf mit Dries Vanthoor (Belgian Audi Club Team WRT), von der Strecke und musste damit die Siegchancen für das Black Falcon Team begraben.
Die Gesamtwertung der Blancpain GT Serie 2019 gewinnen Caldarelli und Mapelli (je 166,5 Punkte) mit 23 Punkten Vorsprung vor Stolz und Engel (je 143,5 Punkte) und mit 70 Punkten vor den drittplatzierten Christian Engelhart und Mirko Bortolotti (je 96 Punkte).
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