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Nordhorn bestraft
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Publiziert 19/11/2008 um 15:05 GMT+1 Uhr
Bundesligist HSG Nordhorn-Lingen werden wegen Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen vier Punkte in der laufenden Saison abgezogen. Das bestätigte die Handball-Bundesliga GmbH (HBL). Die Lizenzierungskommission handelte nach eigener Darstellung gemäß d
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Nur durch die Gründung einer neuen Spielgesellschaft hatte der Club vor sechs Wochen eine Insolvenz verhindert. Im Haushalt klaffte ein Loch von 500.000 bis 700.000 Euro. Gegen den Bescheid kann die HSG Nordhorn innerhalb von einer Woche nach Zustellung Beschwerde einlegen.
Der Bundesligist rätselt allerdings noch immer noch über die Beweggründe für diese Entscheidung: "Ich kenne die Begründung für diese Strafe noch nicht. Deswegen kann ich nichts anderes sagen als Mittwochabend: Wir werden die Begründung der HBL abwarten und diese dann sorgfältig prüfen. Ich gehe aber davon aus, dass wir auf jeden Fall Einspruch einlegen werden", erklärte Manager Bernd Rigterink am Donnerstag.
"Haben uns die Punkte hart erarbeitet"
Auch Berend Greven, Geschäftsführer der HSG- Sportmarketing, war ratlos: "Wir haben heute nichts von der HBL-Geschäftsstelle in der Post gehabt, deswegen kann ich mich überhaupt nicht zum Punktabzug äußern. Wir werden abwarten müssen, wie die HBL die Strafe begründet." Außer einem Fax mit der Bekanntgabe der Strafe liege in Nordhorn bislang nichts vor.
Die Spieler wirkten betroffen. "Es ist schade, dass damit die Mannschaft bestraft wird. Wir haben uns die Punkte hart erarbeitet", sagte Nationalspieler Holger Glandorf. "Wir fallen dann natürlich etwas aus der Gruppe da oben heraus. Wir müssen weitersehen und uns die Punkte wiederholen".
Stralsund und Essen auch betroffen?
In den Fällen der wirtschaftlich angeschlagenen Erstligisten TuSEM Essen und Stralsunder HV steht eine Entscheidung des Lizenzierungsausschusses noch aus. Auch hier ist laut Bohmann ein Punktabzug nicht ausgeschlossen.
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