Karabatic bald weg?

Die Rückkehr von Nikola Karabatic zu Montpellier HB wird immer konkreter: "Es ist eine Sache von maximal zehn Tagen", glaubt Robert Molines, Präsident bei Montpellier. Karabatic hatte bereits von 2000 bis 2005 beim kommenden französischen Meister gespielt und kann sich den Wechsel gut vorstellen.

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"Ich habe Angebote von Barcelona, Ciudad und Montpellier. Ich würde Montpellier bevorzugen", hatte der 25-Jährige schon im März erklärt. Der Welthandballer von 2007 bezeichnete den Klub, bei dem auch sein Bruder Luka als Kreisläufer spielt, als "Verein meines Herzens". Der nach den Manipulationsvorwürfen gegen Kiel inzwischen zurückgetretene THW-Manager Uwe Schwenker hatte gekontert, dass "ein Wechsel für Kiel nicht infrage" käme.
Doch der Weggang des linken Rückraumstars, der an der Förde noch einen Vertrag bis 2012 hat, scheint unausweichlich. "Wir haben Nikolas O.k. seit mehr als einem Monat. Nur mit dem THW Kiel gestaltet sich die Angelegenheit noch etwas kompliziert. Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, dass wir unseren Wunsch wahr machen können", lässt Molines wissen. Neben Karabatic, der in Montpellier einen Vierjahresvertrag bekommen soll, steht offenbar auch dessen Kumpel Vid Kavticnik vor einem Engagement bei den Südfranzosen. Der Slowene spielt beim THW auf Rechstaußen.
Karabatic selbst wollte den deutschen Rekordmeister zunächst in Richtung Rhein-Neckar Löwen verlassen, um dort unter dem Kieler Ex-Coach Noka Serdarusic zu trainieren. Nach dem die Löwen den Vertrag mit Serdarusic aufgrund dessen Verstrickung in die angebliche Bestechungsaffäre aufgelöst haben, zerschlug sich der Transfer.
TV-Tipp: Die Handball Champions League live bei Eurosport TV und im Eurosport Player auf eurosport.yahoo.de. Verfolgen Sie am 24. Mai (18:45 Uhr) und 31. Mai (18:00 Uhr) die Endspiele zwischen dem THW Kiel und Titelverteidiger BM Ciudad Real.
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