Kiel nicht zu stoppen

Ungeachtet des Wechsel-Hickhacks um Nikola Karabatic zieht der THW Kiel in der Bundesliga weiter seine Kreise. Im Top-Duell wurde auch der SC Magdeburg für den deutschen Rekordmeister nicht zum Stolperstein. Die Norddeutschen kamen beim Tabellendritten zu

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Durch den 19. Saisonerfolg blieb der als einziges Team der Liga noch ungeschlagene THW Kiel an der Tabellenspitze. Vor 7000 Zuschauern in der ausverkauften Bördelandhalle warfen Stefan Lövgren (7/6) für Kiel und Damien Kabengele (7/2) für Magdeburg die meisten Tore.
Unterdessen hat die SG Flensburg-Handewitt wohl einen Champions- League-Platz verspielt. Das Team von Trainer Per Carlen erlitt mit dem 24:27 (12:15) beim VfL Gummersbach bereits die siebte Saison-Niederlage und liegt bereits fünf Punkte hinter dem SC Magdeburg. Pech hatten die Flensburger bereits in der 9. Minute, als der gerade von der HSG Nordhorn verpflichtete Erlend Mamelund wegen einer Knöchelverletzung ausschied. Nordhorn gewann bei MT Melsungen mit 29:24 (10:11) und kann sich wieder Hoffnungen auf einen Europacup- Platz machen.
Glücklicheres Ende für Kiel
Im Duell der bislang heimstärksten gegen die auswärtsstärkste Mannschaft verkauften sich die Magdeburger teuer. Gegen das Team von Alfred Gislason, der von 1999 bis 2006 als Trainer in Magdeburg die deutsche Meisterschaft, die Champions League und den EHF-Pokal gewann, kämpfte sich der Gastgeber auch nach einem Vier-Tore-Rückstand (17:21/35. Minute) wieder heran. Auch ohne die Nationalspieler Christian Sprenger, Yves Grafenhorst und Christoph Theuerkauf glich der SCM beim 28:28 (47.) aus und ging zweimal in Führung. Doch in der packenden Schlussphase hatte Kiel das glücklichere Ende für sich, obwohl der wechselwillige Karabatic nur phasenweise überzeugte.
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