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Corona-Alarm vor WM-Start: 18 US-Handballer positiv getestet
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Publiziert 12/01/2021 um 11:40 GMT+1 Uhr
Einen Tag vor dem Start der Handball-WM in Ägypten (13. bis 31. Januar) ist im Team der USA das Coronavirus ausgebrochen. Wie Nationaltrainer Robert Hedin der norwegischen Zeitung "Aftenposten" bestätigte, sind 18 Spieler an COVID-19 erkrankt. Auch er selbst habe sich infiziert: "Das ist unglaublich heftig, wir schicken am Mittwoch zwölf Spieler nach Ägypten, aber wir haben keine Abwehr."
Robert Hedin und die Handballer der USA
Fotocredit: Getty Images
Die US-Handballer bereiten sich in Norwegen auf das Mega-Turnier am Nil vor. Mit zum vor dem Ausbruch nominierten Team zählen auch sieben in Deutschland aktive Spieler, allerdings steht keiner von ihnen bei einem Erstligisten unter Vertrag.
Am Montag hatte es bereits Wirbel um Coronafälle im tschechischen Team gegeben. Laut einem Bericht der "Sportschau" haben sich bei den Tschechen mehr als zehn Menschen im Betreuerstab und im Team mit dem Virus infiziert, darunter seien auch die Cheftrainer Jan Filip und Daniel Kubes. "Ich kann nur sagen, dass die Situation mehr als kritisch ist", sagte Kubes dem "SID" am Dienstag.
Ebenfalls von sieben Coronafällen betroffen ist laut Medienberichten WM-Neuling Kap Verde. Der Außenseiter bereitet sich in Portugal auf das Turnier vor. Welche Auswirkungen die Fälle haben, war zunächst unklar. Nordmazedonien wäre im Falle einer WM-Absage eines Teams der erste Nachrücke
Wie es zum Corona-Ausbruch im Handballteam der USA kam, konnte Hedin nicht klar beantworten. "Wir wurden die ganze Zeit getestet. Am Montag haben wir noch einen Schnelltest absolviert, der war negativ", berichtete der Schwede. Es gebe die Vermutung, dass ein aus den USA angereister Spieler das Virus mitgebracht habe.
Die USA nehmen erstmals seit 20 Jahren wieder an einer WM-Endrunde teil und gelten als krasser Außenseiter. In Gruppe E steht für die US-Handballer planmäßig am Donnerstag das erste Vorrundenspiel gegen Österreich an, weitere Gegner sind Mitfavorit Norwegen sowie Rekordtitelträger Frankreich.
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(SID)
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