Frankreich gegen Schweden: Wanne und Co. lösen Finalticket mit Sieg über Frankreich

Schweden steht als erster Finalist bei der Weltmeisterschaft fest. Das Team schlug im ersten Halbfinale Frankreich 32:26 (16:13). Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Schweden leicht von den Franzosen absetzen und ließen sich die Führung bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Im Endspiel wartet der amtierende Weltmeister Dänemark, das sich gegen Spanien durchsetzen konnte.

Schweden jubelt über Frankreich

Fotocredit: Getty Images

Schon in der ersten Hälfte war die schwedische Mannschaft spielerisch den Franzosen überlegen und die meiste Zeit in Führung. Das hatte zwei Gründe: Zum einen war Schwedens Torhüter Andreas Palicka deutlich besser im Spiel als Vincent Gérard auf der anderen Seite, zum anderen hatte Frankreich mit dem Tempospiel der Skandinavier Probleme.
So ging die Mannschaft um Schwedens Spielmacher Jim Gottfridsson nach den ausgeglichenen ersten Minuten mit 3:2 und 4:3 in Führung. Beide Teams agierten in einer defensiven 6:0-Abwehr, beide Teams verschoben taktisch gut und gingen konsequent in die Zweikämpfe. Schweden fand im Angriff aber die besseren Lösungen.
Ab Mitte der ersten Halbzeit setzten sich die Schweden angeführt vom starken Palicka und dank einiger Tore von Linksaußen Hampus Wanne sukzessive ab. Nach der 7:6-Führung durch Kentin Mahé per Siebenmeter startete Schweden einen Drei-Tore-Lauf, Lukas Sandell erzielte in der 25. Minute das 14:10.
Der eingewechselte Nedim Remili sorgte dafür, dass der Rückstand von Frankreich bis zum Pausenpfiff nicht zu groß wurde. Dank einer überragenden Fuß-Parade von Palicka, der im ersten Durchgang 37 Prozent der Würfe auf sein Tor abwehrte, wechselten die Teams beim Stand von 16:13 die Seiten.
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"Was für eine Szene!" Palicka pariert spektakulär

Quelle: Eurosport

Dipanda sieht Rot

Auch in der zweiten Halbzeit überzeugten die Schweden mit einer konzentrierten und engagierten Leistung. Die Skandinavier verschoben in der 6:0-Abwehr weiterhin stark, waren griffig in den Zweikämpfen und zwangen den Gegner so unvorbereitete Würfe zu nehmen. Diese Versuche, häufig von Frankreichs Dika Mem, waren für Palicka selten ein Problem.
In der 37. Minute traf Rechtsaußen Fredric Pettersson zum 20:16. Die Franzosen ließen bis Mitte der zweiten Halbzeit zwar nicht abreißen, konnten den Rückstand aber auch nicht verkürzen. In den letzten 15 Minuten des Spiels unterliefen Frankreich zunehmend Leichtsinnsfehler wie Fehlpässe oder Schrittfehler.
Kurz nachdem Rückraumspieler Jonathan Carlsbogard in der 51. Spielminute zum 26:21 traf, kassierte Adrien Dipanda die Rote Karte dafür, dass er Schwedens Gottfridsson im Gesicht traf. In den Schlussminuten spielte Schweden den Vorsprung souverän ins Ziel und feierte am Ende einen überraschend deutlichen 32:26-Halbfinalsieg gegen Frankreich. "Es ist absolut unglaublich. Wir beweisen, dass man verdammt gut Erfolg haben kann, wenn man als Team spielt", sagte Schwedens Torjäger Wanne im Anschluss und sprach von einem "besonderen Gefühl".
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Angeführt von Wanne und Palicka: Schweden zu stark für Frankreich

Quelle: Eurosport

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