In der ersten Halbzeit eroberten die Dänen schon in den ersten Minuten die Führung und gaben diese bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr ab. Beide Mannschaften agierten in einer defensiven 6:0-Abwehr, Dänemark war aber etwas griffiger und leistete sich nicht so häufig Lücken im Abwehrverbund.
Spaniens Alex Dujshebaev traf in der 7. Minute zwar zum 3:5-Anschlusstreffer, insgesamt nahm sich der Rückraumspieler aber ein paar unvorbereitete Rückraumwürfe zu viel. In den Minuten danach schlossen beide Teams sehr schnell ab und trafen auch häufig.
Mitte des ersten Durchgangs hatte Dänemarks Rückraumspieler Mikkel Hansen eine gute Phase und erzielte das 11:7, Morten Toft Olsen traf nach einer Auszeit von Spaniens Trainer Jordi Ribera zum 12:8. Bis zum Halbzeitpfiff wechselten die Spanier im Rückraum komplett durch und kamen dadurch besser in die Partie.
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Dank einiger guter Aktionen von Rückraumspieler Jorge Maqueda konnte Spanien den Rückstand etwas verkürzen. Beim Stand von 18:16 für Dänemark wurden die Seiten gewechselt.

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Dänemark und Spanien mit intensivem Spiel

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte Spanien kurzzeitig auf eine sehr offensive 3:2:1-Abwehr um, doch Dänemark ließ sich dadurch nicht die Spielkontrolle entreißen. Das lag vor allem an Rückraumspieler Mathias Gidsel und Kreisläufer Magnus Saugstrup. Die beiden Youngsters erzielten immer wieder Tore.
Trotzdem konnten die Skandinavier Spanien nie richtig abschütteln, auch nicht als Gedeon Guardiola eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe (38.) kassierte. Die Partie blieb intensiv, die Partie blieb spannend. Die Spanier verpassten es aber in einigen Situationen, den Rückstand auf ein Tor zu reduzieren oder den Ausgleich zu erzielen. In der 44. Minute eroberte Spanien den Ball beim Stand von 23:25, scheiterte dann aber auf der anderen Seite nach einem Kempa-Trick an Niklas Landin. Mitte der zweiten Halbzeit leisteten sich beide Mannschaften einige Unkonzentriertheiten, sowohl Dänemark als auch Spanien suchten immer wieder die Kreisläufer. Bei den Iberern erzielte Adrian Figueras einige Tore.
In der 55. Minute schien die Partie dann eigentlich schon entschieden. Erst traf Gidsel, dann verwertete Lasse Svan einen Tempogegenstoß zum 33:29 – doch Spanien kam zurück. Daniel Dujshebaev traf zum 33:34 (59.). Weil Spaniens Torhüter Gonzalo Pérez de Vargas auf der anderen Seite hielt, hatte das Team von Kapitän Raúl Entrerríos die Chance, die Verlängerung zu erreichen. Kreisläufer Rubén Marchán wurde freigespielt – doch sein Wurf landete an der Unterkante der Latte.
So zog Dänemark nach einem bedeutungslosen Tor durch Svan kurz vor Schluss durch einen 35:33-Erfolg ins Finale ein und trifft dort am Sonntag auf Schweden. "Ich bin stolz auf das, was das Team geleistet hat", sagte Dänemarks Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen im dänischen Fernsehen nach dem Spiel. "Ein WM-Finale zu erreichen, ist nie einfach. Es war wirklich eine tolle Leistung der Jungs heute."
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Zittern bis zum Schluss: So lief das Duell zwischen Dänemark und Spanien

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