Handball-WM 2025: Kroatien schlägt Frankreich und steht im WM-Finale - Ekstase in Zagreb nach 31:28-Sieg

Wahnsinn in Zagreb: Kroatien steht im Finale der Handball-WM. Die Co-Gastgeber zeigten gegen den Favoriten aus Frankreich vor allem in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung, am Ende setzte sich das Team des ehemaligen Bundestrainers Dagur Sigurdsson gegen den Vize-Weltmeister mit 31:28 (11:18) durch. Die Franzosen fanden hingegen über die 60 Minuten hinweg nie richtig zu ihrem Spiel.

Highlights: Kroatiens Meisterstück gegen Favorit Frankreich

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Rekordchampion Frankreich hat bei der Handball-WM der Männer das Endspiel verpasst und muss damit den zweiten Tiefschlag binnen sechs Monaten nach seiner Nullnummer beim Olympia-Heimspiel in Paris verkraften.
Der WM-Zweite von 2023 verlor in Zagreb in seinem sechsten WM-Halbfinale nacheinander gegen Co-Ausrichter Kroatien 28:31 (11:18) und muss damit weiter auf seinen siebten WM-Titel warten. Die Kroaten dagegen dürfen weiter vom zweiten Titeltriumph nach 2003 träumen.
Das Team vom Balkan trifft im Finale entweder auf Titelverteidiger und Olympiasieger Dänemark oder Deutschlands Viertelfinalbezwinger Portugal, die am Freitag (20:30 Uhr im Liveticker) in Oslo das zweite Vorschlussrundenduell bestreiten.
Die Medaillen werden am Sonntag ebenfalls in der norwegischen Hauptstadt ausgespielt. Nach dem Match um Bronze (15:00 Uhr) ermitteln die beiden Halbfinalsieger im Endspiel (18:00 Uhr im Liveticker) den neuen Titelträger.
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"Sternchen in der B-Note": Frankreich begeistert mit Kempa

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Jelinic und Srna beste Werfer für Kroatien

Im Hexenkessel ihrer Hauptstadt übernahmen die Kroaten vom Anwurf an das Kommando. Die im vorherigen Turnierverlauf unbesiegt gebliebenen Franzosen konnten in dem vom deutschen Schiedsrichtergespann Robert Schulze/Tobias Tönnies geleiteten Duell mit dem Team des Kieler Bundesliga-Stars Domagoj Duvnjak, in dem vier weitere Profis aus der höchsten deutschen Spielklasse standen, nicht ein einziges Mal in Führung gehen.
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Rote Karte für Frankreich: Hens versteht die Welt nicht mehr

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Nach einer zwischenzeitlichen Neun-Tore-Führung gingen die vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson gecoachten Hausherren, die zuletzt vor 16 Jahren in einem WM-Finale gestanden hatten, mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause.
Zwar bemühten sich "Les Bleus" im zweiten Abschnitt um die notwendige Aufholjagd, doch retteten die Kroaten ihr Polster über die Zeit.
Erfolgreichste Werfer der Kroaten waren die siebenfachen Torschützen Marin Jelinic und Zvonimir Srna. Ivan Martinovic von den Rhein-Neckar Löwen traf sechsmal. Für Frankreich erzielte Dika Mem acht Tore.
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(SID)
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