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Leichtathletik-WM: Gesa Felicitas Krause trotzt Sturz am Wassergraben - Robert Farken zeigt im Finale seine Klasse
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Update 17/09/2025 um 17:44 GMT+2 Uhr
Gesa Felicitas Krause kämpfte sich in Tokio pitschnass über die Ziellinie, mit etwas Verzögerung huschte dann ein Lächeln über ihr Gesicht. In ihrem siebten WM-Finale über 3000 m Hindernis lief die ehemalige Europameisterin trotz eines Sturzes in den Wassergraben mit riesigem Kampfgeist noch zu Rang sieben – und zeigte am Mittwoch eine von zwei starken Laufleistungen für das deutsche Team.
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"Natürlich wäre ich gerne wieder mit der Medaille nach Hause gefahren, aber ich glaube, ich kann hier sehr zufrieden sein", sagte Krause. Beim letzten Wassergraben war die 33-Jährige auf dem Hindernis ausgerutscht und mit dem Kopf voran ins Wasser gestürzt.
Doch die WM-Dritte von 2015 und 2019 rappelte sich vor den Augen ihrer zweijährigen Tochter Lola sofort auf und brachte ihre nächste Top-Platzierung nach 9:14,27 Minuten ins Ziel.
"Wenn man sieben Mal dabei war, hat man sieben Mal ein anderes Szenario. Ich habe mir nichts getan, da hat eventuell die Konzentration etwas gefehlt, ich muss das noch einmal analysieren", sagte Krause in der "ARD" über ihren Sturz:
"Ich hätte noch ein paar Sekunden rausholen können, wenn ich nicht einen Bauchklatscher gemacht hätte." Aber dennoch sei sie "sehr zufrieden".
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Gesa Felicitas Krause trotzt Sturz am Wassergraben bei WM 2025 in Tokio
Fotocredit: Getty Images
Gold holte sich in einem spannenden Rennen Faith Cherotich aus Kenia (8:51,59) vor der Paris-Olympiasiegerin Winfred Yavi (8:56,46/Bahrain). Dritte wurde Sembo Almayew aus Äthiopien (8:58,86).
Überschattet wurde das Rennen von einem heftigen Sturz von Peruth Chemutai, die Tokio-Olympiasiegerin aus Uganda blieb anschließend lange auf der Laufbahn liegen und musste medizinisch betreut werden.
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WM: Farken "stolz" nach starkem Finale
Wenig später ließ Robert Farken eine weitere starke Leistung auf der Bahn folgen. Der deutsche Rekordhalter belohnte sich nach seinem kuriosen Finaleinzug mit einem starken sechsten Platz über 1500 m. Nach einem Gerangel im Halbfinale und der Jury-Nachnominierung zeigte Farken ein beherztes Rennen und schob sich in 3:35,15 Minuten mit starkem Finish noch weit nach vorn.
"Es ist ein ganz anderes Gefühl als vor zwei Tagen. Sechster Platz bei einer WM in der besten Saison meines Lebens – ich bin unheimlich stolz, einfach nur stolz", sagte Farken in der "ARD": "Ich habe mehr als deutlich unter Beweis gestellt, dass ich ins Finale gehöre."
Das Tempo an der Spitze konnte Farken aber nicht ganz mitgehen. Gold ging überraschend an Isaac Nader aus Portugal (3:34,10), der sich knapp gegen den 2022-Weltmeister Jake Wightman (3:34,12/Großbritannien) durchsetzte. Bronze gewann Reynold Cheruiyot aus Kenia (3:34,25). Norwegens Superstar Jakob Ingebrigtsen war im Vorlauf von Tokio ausgeschieden, Titelverteidiger Josh Kerr verletzte sich im Finale und mühte sich als Letzter ins Ziel.
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Im Halbfinale hatte Farken zunächst die Qualifikation verpasst, nachdem er auf der Zielgeraden in ein Gerangel geraten war. Der Olympiasieger Cole Hocker hatte ihn leicht touchiert – Farken hatte im TV-interview zunächst gesagt, dass dies "nichts ausgemacht" habe. Die Jury sah es anders, versetzte ihn ins Finale und disqualifizierte den US-Amerikaner.
Farken war der erste deutsche Läufer seit Homiyu Tesfaye, der ein WM-Finale über 1500 m erreicht hat. 2013 war Tesfaye in Moskau Fünfter geworden. Die bisher einzige WM-Medaille eines deutschen Läufers über diese Strecke holte Hauke Fuhlbrügge mit Bronze 1991 in Tokio.
Weitsprung: Ehammer verpasst Medaille
In einem Finalkrimi im Weitsprung holte der Italiener Mattia Furlani mit 8,39 Metern Gold, knapp vor Tajay Gayle (Jamaika) und Shi Yuhao (China) mit jeweils 8,33 m - Simon Ehammer (Schweiz) wurde mit 8,30 m Vierter.
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Im Stabhochsprung der Frauen gab es einen US-Doppelsieg durch Katie Moon und Sandi Morris, Bronze ging an Tina Sutej (Slowenien).
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