Wer in Tokio Gold gewinnen will, müsse zunächst einmal an Vetter vorbeikommen. "Das liegt auf der Hand", machte er deutlich.
Der 28-Jährige erzielte im Vorjahr im polnischen Chorzow mit 97,76 Metern die zweitgrößte Weite seit Einführung der neuen Speere Mitte der 1980er Jahre.
In der aktuellen Saison übertraf er bei jedem Wettkampf die magische 90-Meter-Marke, glänzte unter anderem mit 94,20 Meter im tschechischen Ostrava. Nur er selbst und Weltrekordler Jan Zelezny aus Tschechien warfen mit den veränderten Speeren weiter.
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Nächstes Ausrufezeichen: Vetter wirft erneut über 90 Meter
21/05/2021 AM 20:30
Darüber, ob die Spiele abgesagt werden, mache Vetter sich keine Gedanken. "Ich habe Verständnis dafür, dass die Japaner vorsichtig sind und der Unmut gegen die Spiele wächst", sagte er.
Er ergänzte aber: "Wir können davon ausgehen, dass viele Sportler geimpft sind. Ich bin jetzt seit exakt zwei Wochen durchgeimpft, darüber bin ich sehr glücklich und dankbar."
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