"Ich bin körperlich super vorbereitet, das Feuer in mir brennt wie eh und je", so der 38-Jährige weiter.
Bei Gruber war im März 2020 ein Stent eingesetzt worden, nachdem eine Herzkranzgefäß-Verengung diagnostiziert worden war. Die Ärzte hatten aber nach ausgiebigen Untersuchungen keine Einwände gegen eine Fortsetzung seiner Karriere als Leistungssportler.
"Ich habe schon ein bisschen spekuliert, dass ich nicht mehr grünes Licht bekomme. Spitzensport nach einer Stent-Implantation ist ja doch ein sehr heikles Thema", hatte Gruber im November dem Kurier aus Wien gesagt: "Das ist mein bisher größter Sieg. Es freut mich riesig, dass ich meiner großen Passion Nordische Kombination weiter nachgehen darf."
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Gruber, 2010 in Vancouver Olympiasieger mit dem ÖSV-Team, hatte sein letztes Rennen am 25. Januar 2020 in Oberstdorf bestritten. Die Chancen auf seine siebte WM-Teilnahme in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) sind eher gering, Gruber will sich aber keinen Druck machen. "Ich halte den Ball flach und habe keine hohen Erwartungen. Ich werde mit einem positiven Gefühl reingehen, meine Sache machen und hoffen, dass was Gutes dabei rauskommt", sagte Gruber.
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(SID)

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