Die deutschen Kombinierer nutzten in Abwesenheit des großen Favoriten Jarl Magnus Riiber aus Norwegen die Gunst der Stunde. Da das Springen am Morgen wegen zu starker Winde abgesagt werden musste, wurde der provisorische Sprungdurchgang vom Donnerstag als Grundlage für den Langlauf benutzt.
Da war Riiber, der die ersten beiden Rennen am Freitag und Samstag gewonnen hatte, wegen eines nicht korrekten Anzugs disqualifiziert worden.
Faißt, der den provisorischen Durchgang gewonnen hatte, konnte die Führung nicht lange verteidigen. Im Finale hatte Junioren-Weltmeister Oftebro die besten Beine und setzte sich mit 1,9 Sekunden Vorsprung vor Rießle durch, der seinen ersten Sieg seit März 2018 in Klingenthal verpasste.
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Faißt lag bei seiner dritten Podestplatzierung (zuletzt im Februar 2018 in Hakuba) 6,4 Sekunden zurück. Staffel-Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) überzeugte mit Platz sechs. Eric Frenzel (Geyer), der am Samstag mit Platz zwei geglänzt hatte, wurde Siebter. Im Weltcup geht es nach der Absage in Lillehammer erst am 19./20. Dezember in Ramsau weiter.
(SID)
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