Nordische Ski-WM 2025: DSV- Mixed-Staffel wiederholt Silbercoup in der Nordischen Kombination - Drama um Bronze

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Die deutsche Mixed-Staffel hat bei der Nordischen Ski-WM 2025 in Trondheim in der Nordischen Kombination den Silbercoup von 2023 wiederholt. Julian Schmid, Jenny Nowak, Nathalie Armbruster und Vinzenz Geiger mussten wie vor zwei Jahren nur den schier unschlagbaren Norwegern den Vortritt lassen. Diese hatten bei der Heim-WM schon nach dem Springen geführt und bauten den Vorsprung in der Loipe aus.

Deutschland holt Silber in der Mixed-Staffel - Drama um Bronze

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Vinzenz Geiger schnappte sich im Ziel eine schwarz-rot-goldene Fahne, dann feierte er mit dem Rest des deutschen Mixed-Teams den Silber-Coup von Trondheim: Mit Rang zwei hinter dem überragenden Gastgeber Norwegen haben die deutschen Kombinierer am zweiten WM-Tag geglänzt.
"Es ist super, richtig cool", sagte Armbruster bei Eurosport: "Wir sind mega happy über Silber. Die Norweger waren auf der Schanze und in der Loipe extrem stark." Schmid ergänzte: "Norwegen ist zurecht Weltmeister."
Österreich stellte mit Platz drei dasselbe Podium wie bei der Mixed-Premiere 2023 in Planica her. Japan wurde Vierter. Allerdings hatte der Zieleinlauf um Bronze noch einen Protest zufolge - der erst nach über einer Stunde Beratungszeit von der Jury abgewiesen wurde.
Johannes Lamparter hatte kurz vor dem Zeil den Weg von Ryota Yamamoto gekreuzt, der danach keine Chance mehr auf Bronze hatte. Die Jury um Renndirektor Lasse Ottesen aus Norwegen sah darin jedoch kein Vergehen.
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Riiber überragend

In der Loipe hatte sich zuvor Startläufer Schmid direkt den Japaner Akito Watabe geschnappt, für ganz nach vorne reichte es anschließend aber nicht mehr. Schlussläufer Geiger kam 1:16,8 Minuten nach Riiber ins Ziel, der das neunte WM-Gold seiner in Kürze endenden Karriere holte. "Es war mir wichtig, dass ich den Japaner klar auf Abstand halte, weil er im Zielsprint wirklich ein guter Gegner ist", meinte Geiger.
Nach dem Springen hatte Norwegen um Topstar Jarl Magnus Riiber mit 14 Sekunden Vorsprung auf Japan in Führung gelegen. Deutschland lag 28 Sekunden zurück. Geiger hatte mit einem Sprung auf 102,5 m ebenso überzeugt wie sein Oberstdorfer Klubkollege Schmid (103,5).
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An Norwegens Rekordweltmeister Riiber, der die Tagesbestweite von 107,0 m ablieferte und seinen neunten WM-Titel holen kann, kamen sie aber nicht heran.
"Wir sind sehr glücklich mit diesem Einstand", sagte Männer-Bundestrainer Eric Frenzel im "ZDF": "Wir hätten gerne ein bisschen mehr um Gold mitgekämpft, aber das norwegische Team war auf der Schanze wie auf der Loipe sehr stark unterwegs und hat leider für uns nichts anbrennen lassen."
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Nowak und Armbruster etwas zurück

"Norwegen ist der große Favorit auf Gold. Es wäre trotzdem schön, wenn wir sie ärgern können", sagte Olympiasieger Geiger angesichts des Rückstands auf das Favoriten-Team mit Topstar Jarl Magnus Riiber, Jens Luraas Oftebro, Gyda Westvold Hansen und Ida Marie Hagen.
Bei den Frauen zeigten sich Nowak (94,5) und Armbruster (93,5) nicht ganz auf dem Niveau der Allerbesten um Norwegens Einzelzweite Gyda Westvold Hansen (102,0). In der Staffel mussten die Männer je 5, die Frauen je 2,5 km laufen.
Armbruster hatte am Donnerstag im Massenstart als Sechste die erhoffte Auftakt-Medaille verpasst, Nowak war als Fünfte beste Deutsche gewesen.
Die Männer bestreiten am Samstag ihren ersten Einzelwettkampf von der Normalschanze. Für die Frauen endet die WM bereits am Sonntag mit der Gundersen-Entscheidung ebenfalls von der kleinen Schanze.
(mit SID)
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