Hirscher, Geiger, Ovechkin, Carl, Gut-Behrami, Armbruster, Ammann und Co.: Diese Stars fehlen bei Olympia 2026

Sie sind verletzt, gesperrt oder verzichten freiwillig: Größen des Wintersports wie Eishockey-Star Alexander Ovechkin oder Österreichs Skilegende Marcel Hirscher verpassen die Winterspiele von Mailand/Cortina. Aus deutscher Sicht müssen unter anderem Karl Geiger, Victoria Carl und Natalie Armbruster zuschauen. Die Gründe für das Fehlen der Sportlerinnen und Sportler sind vielfältig.

Vonn strebt trotz schwerer Verletzung Medaille in der Abfahrt an

Quelle: Eurosport

Bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina (live bei Eurosport und HBO Max) sind viele Wintersportstars bestenfalls Zuschauer. Die Gründe für das Fehlen sind unterschiedlich.
Eine Verletzung macht vielen Stars im Ski Alpin einen Strich durch die Rechnung, darunter Marcel Hirscher, Cyprien Sarrazin und Lara Gut-Behrami.
Der Ausschluss russischer Athleten trifft Eishockey Superstar Alexander Ovechkin und den Langläufer Alexander Bolshunov. Deutschlands Langläuferin Victoria Carl ist nach einer positiven Dopingprobe gesperrt.
Auch im Skispringen fehlen bekannte Namen: So gehen Simon Ammann, Karl Geiger und Noriaki Kasai in Predazzo nicht von den Olympiaschanzen.

Wer fehlt in Mailand und Cortina? Ein Überblick:

Alexander Ovechkin

Die NHL-Stars stehen erstmals seit 2014 wieder auf olympischem Eis, doch einer der besten Torjäger der Geschichte fehlt. Ovechkin (Washington Capitals) muss wegen des Ausschlusses russischer Mannschaften passen.

Marcel Hirscher

Österreichs Ski-Idol hatte Olympia im Blick, als er 2024 in den Weltcup zurückkehrte - dann riss er sich das Kreuzband. "In Wahrheit", sagte er Anfang Januar, "ist es so: Es geht sich nicht aus." Das trifft bei den Alpinen auf zahlreiche Stars zu: Auch die Olympiasiegerinnen Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin (beide Schweiz), Frankreichs Kitzbühelsieger Cyprien Sarrazin oder Italiens zweimalige Weltmeisterin Marta Bassino müssen passen.
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Hirscher wieder auf Skiern - aber "noch ein langer, langer Weg"

Quelle: Eurosport

Karl Geiger

Sein Skisprung-Jahr? "Regelrecht beschissen", sagte Karl Geiger Mitte Januar. Drei Medaillen hat er bei Olympia gewonnen, sechsmal war er Weltmeister - doch diesmal reichte es nicht mal zur Quali. Dasselbe Schicksal ereilte den viermaligen Olympiasieger Simon Ammann oder Japans Flugsaurier Noriaki Kasai.
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Willingen bebt: Geiger fliegt aufs Podium

Quelle: Eurosport

Victoria Carl

In Peking noch strahlende Gold-Heldin ist die Langläuferin tief gefallen. Mit der Einnahme eines Hustensafts bei der Militär-WM, verabreicht von einem Bundeswehrarzt, löste sie eine Dopingaffäre aus, die zum Albtraum wird. "Die Sportlerin trifft keinerlei Schuld", teilte der DSV mit, zusehen muss Carl dennoch. Wie die meisten der traditionell starken russischen Langläufer um Putin-Freund Alexander Bolschunow, der 2022 dreimal Gold gewonnen hatte.

Nathalie Armbruster

Das IOC hat sich Geschlechtergleichheit auf die Fahne geschrieben, in der Nordischen Kombination gilt sie nicht. "Ich sitze hier zu Hause und muss mir die Wettkämpfe am Fernseher anschauen. Das tut enorm weh", sagt die dreimalige WM-Zweite Nathalie Armbruster über den Ausschluss ihrer Sportart.
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Historischer Tag: So holt sich Armbruster den Gesamtweltcup

Quelle: Eurosport

Tess Ledeux

"Die Risiken sind zu hoch", sagte Frankreichs Freestyle-Hoffnung, auch Monate nach einem Sturz im März 2025 klagte sie über die Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung. Ledeux gewann dreimal WM-Gold, mehrmals bei den X-Games und 2022 Olympia-Silber im Big Air.

Rémi Bonnet

Der Schweizer ist "Mr. Skibergsteigen" und als sechsmaliger Weltmeister das Maß der Dinge in der Sportart, die neu im Programm ist. Doch Bonnet verzichtet - freiwillig! Die kurzen Olympia-Formate entsprechen nicht seinem Stil, der 30-Jährige lebt für lange, harte Touren. "Ich habe einen harten Schädel", sagte er, "ich bleibe mir lieber treu."

Iouri Podlatchikov

Auch der Halfpipe-Olympiasieger von 2014 trat für Olympia vom Rücktritt zurück. Doch ein Sturz, bei dem er sich einen Bruch der Augenhöhle zuzog, stoppte den Schweizer Snowboarder. Auch der kanadische Slopestyle-Weltmeister Liam Brearley (Knie/Knöchel) muss passen: "Es tut unglaublich weh."
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(SID)
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Fahnenträgerin Schmid: "Es ist mega, mega aufregend!"

Quelle: Eurosport


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