Olympia 2022: Wladimir Putin kritisiert diplomatischen Peking-Boykott westlicher Länder

Wladimir Putin hat vor den Olympischen Winterspielen in Peking westliche Staaten für ihren diplomatischen Boykott kritisiert. "Wir sind gegen jeden Versuch, den Sport zu politisieren, und gegen jeden Boykott", sagte er während eines Online-Meetings. Zuvor hatten beispielsweise die USA und Großbritannien mitgeteilt, wegen der Menschenrechtsverletzungen keine Regierungsvertretern entsenden.

Wladimir Putin kritisiert Olympia-Boykott der westlichen Länder

Fotocredit: Getty Images

Den russischen Athletinnen und Athleten wünschte Putin derweil "triumphale Leistungen. Wir zu Hause werden Sie unterstützen und stolz auf Ihre Erfolge sein", sagte der Kremlchef.
Den 212 Aktiven ist es in Peking erlaubt, als neutrale Sportlerinnen und Sportler zu starten, sofern sie keine Doping-Vorgeschichte haben.
Nachdem Russland bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Staatsdoping nachgewiesen wurde, sind russische Offizielle wie Putin von internationalen Events ausgeschlossen.
Ausnahmen gibt es für Vertreter, die von der Staatsführung des Gastgebers eingeladen worden sind. Dies hatte Chinas Präsident Xi Jinping im Fall Putin getan.
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(SID)
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