Van Aert gewinnt Amstel Gold Race im Fotofinish - Schachmann Dritter

Wout van Aert (Jumbo-Visma) hat das Amstel Gold Race 2021 auf denkbar knappe Art gewonnen. Der Belgier siegte nach Zielfoto nur um Millimeter vor Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers). Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe), der mit van Aert und Pidcock in der Spitzengruppe fuhr, konnte im Zielsprint nicht mehr vorne mitmischen und wurde Dritter. Der Sieger wurde erst nach mehreren Minuten genannt.

Wout van Aert (r.) hat die Nase vor Thomas Pidcock (l.) - Amstel Gold Race 2021

Fotocredit: Imago

Radprofi Maximilian Schachmann hat nur knapp seinen ersten Sieg bei einem großen Eintagesrennen verpasst und beim 55. Amstel Gold Race nach einer ganz starken Leistung Platz drei belegt.
Der 27 Jahre alte Berliner vom Team Bora-hansgrohe musste sich im Spurt einer Dreiergruppe dem belgischen Topstar Wout van Aert (Jumbo-Visma) und dem Briten Thomas Pidcock (Ineos Grenadiers) geschlagen geben.
Schachmann, bereits vor zwei Jahren bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Dritter, hatte beim letzten leichten Anstieg kurz vor dem Ziel nach 218,6 km in Berg en Terblijt in den Niederlanden noch einmal attackiert, konnte aber nicht wegfahren.
Im Sprint waren dann die beiden Konkurrenten einen Hauch zu stark für den zweimaligen Gewinner der Fernfahrt Paris-Nizza.
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Um Haaresbreite! Van Aert gewinnt Amstel Gold Race

Quelle: Eurosport

Mit zwei Sekunden Rückstand auf das Trio erreichte die große Verfolgergruppe das Ziel, wobei sich der Australier Michael Matthews (BikeExchange) Rang vier sicherte, gefolgt vom Spanier Alejandro Valverde (Movistar), dem französischen Weltmeister Julian Alaphilippe (Deceuninck - Quick-Step) und dem Italiener Kristian Sbaragli (Alpecin - Fenix).

Nächste Chance bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

Van Aert (26) setzte sich im Fotofinish mit wenigen Millimetern Vorsprung auf Pidcock (21) durch, das offizielle Ergebnis stand erst nach langer Auswertung der Bilder fest.
Für den Vizeweltmeister war es nach Mailand-Sanremo 2020 der zweite Sieg bei einem großen Frühjahrsklassiker.
Schachmann legte einen sehr vielversprechenden Start in die Ardennen-Woche hin, die am Mittwoch mit dem Fleche Wallone fortgesetzt wird, ehe am Sonntag mit Lüttich-Bastogne-Lüttich das letzte ganz große Eintagesrennen des Frühjahres ansteht (live bei Eurosport).
Dort fehlt Van Aert, was Schachmanns Chancen noch einmal vergrößert.
(SID)
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53 Kilometer vor Schluss: Schachmann in Sturz verwickelt

Quelle: Eurosport

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