Amstel Gold Race: Alle Infos zum Klassiker - wer kann Mathieu van der Poel in den Niederlanden stoppen?

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Beim Amstel Gold Race 2022 geht Mathieu van den Poel an großer Favorit an den Start. Wer könnte den Alpecin-Kapitän beim Heimspiel überraschen? Der Niederländer gewann nach langer Verletzungspause jüngst drei seiner letzten vier Rennen, zudem fehlen mit Wout Van Aert, Weltmeister Julian Alaphilippe und Tour-Sieger Tadej Pogacar seine drei schärfsten Widersacher.

Mathieu van der Poel führt die Spitzengruppe an

Fotocredit: Getty Images

Seine Konkurrenten müssen sich wohl etwas ausdenken, um den endschnellen und explosiven van der Poel abzuhängen. Zumindest bietet der Kurs genügend Gelegenheiten dazu.
Dem Vorjahres-Zweiten und Crossweltmeister Tom Pidcock (Ineos), Sprinter Michael Matthews (BikeExchange - Jayco), Sanremo-Sieger Matej Mohoric (Bahrain Victorious) und Christophe Laporte vom Heim-Team Jumbo – Visma wird am ehesten zugetraut, den viermaligen Crossweltmeister in die Schranken weisen zu können.
Der Vorjahresdritte Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe) ist nach seiner Krankheit noch nicht fit für die Ardennenklassiker und musste seinen Start deshalb absagen. Auch Simon Geschke (Cofidis), der als Sechster ins Ziel kam, ist nicht für das Amstel vorgesehen.
So gehen mit Jannik Steimle (Quick-Step Alpha Vinyl), Jonas Koch (Bora – hansgrohe), Jasha Sütterlin (Bahrain Victorious), John Degenkolb, Nico Denz, Marco Bernner (alle DSM) und Max Kanter (Movistar) nur sieben Deutsche ins Rennen – keinem von ihnen ist beim erwarteten Rennverlauf ein absoluter Spitzenplatz zuzutrauen.

Amstel: Schweizer-Duo mit Chancen

Die Österreicher bringen mit Michael Gogl (Alpecin – Fenix) den Achten aus dem Jahr 2017 an den Start. In der Mannschaft des Top-Favoriten wird der 28-Jährige aber wie auch sein Teamkollege Tobias Bayer keine Freiheiten bekommen.
In einer starken UAE-Mannschaft gehört Marc Hirschi zu den chancenreichen Fahrern auf eine Spitzenplatzierung. Mit Stefan Küng (Groupama – FDJ) ist ein zweiter Schweizer zu beachten. Der Zeitfahr- und Klassikerspezialist hat 2015 als Neo-Profi die Volta Limburg Classic, den kleinen Bruder des Amstel Gold Race, für sich entschieden und wurde zuletzt Fünfter der Flandern-Rundfahrt.

Amstel-Strecke: Achterbahnfahrt über 33 Anstiege

Das Amstel Gold Race ist der perfekte Übergang von der Flandern-Rundfahrt zu Lüttich-Bastogne-Lüttich. Auch in Süd Limburg geht es wie in Flandern auf engen Straßen ständig auf und ab inklusive vieler Richtungsänderungen - die Zahl der Höhenmeter ist aber ähnlich wie die bei Lüttich-Bastogne-Lüttichs.
Die Länge der 33 Anstiege liegt zwischen denen der Hellingen in Flandern und der Côtes in den Ardennen. Nennenswerte Kopfsteinpflasterabschnitte gibt es beim niederländischen Klassiker nicht.
Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es im Finale eine Änderung. In Gulpen wird statt des Gulperbergs dieses Jahr der Gulperbergweg befahren. Sowohl der Cauberg als auch der Geulhemmerberg bleiben drei Mal im Parcours, der schwerste Anstieg ist weiterhin der Keutenberg 34 Kilometer vor dem Ziel.
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Amstel Gold Race : 2019's Huge Finish in 5 Commentaries

Quelle: Eurosport

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