Wie es hieß, werde die Disziplinarkommission der UCI nun prüfen, ob weitere Maßnahmen wegen unsportlichen Verhaltens ergriffen werden sollen.
Wie "Het Laatste Nieuws" berichtete, sei eine zusätzliche Strafe wegen "Schädigung des Radsport-Images" möglich. Am Sonntag war Lampaert wegen “Verlassens der gewählten Bahn und dadurch folgender Behinderung oder Gefährdung eines anderen Fahrers und eines nicht regelkonformen Sprints“ disqualifiziert und zusätzlich mit einer Geldstrafe von 200 Schweizer Franken belegt worden.
Der Fahrer selber war sich nach seiner Aktion, die seinem Konkurrenten Wellens möglicherweise den Gesamtsieg kostete – den sich dafür Lampaerts Teamkollege Mauro Schmid holte – keiner Schuld bewusst. "Von beiden Seiten war es ein ziemliches Drücken und Ziehen. Ich denke, dass alles ziemlich fair gelaufen ist. Im Fernsehen sah es vielleicht etwas spektakulär aus, aber das ist Radsport. Ich fand es nicht wirklich gefährlich", sagte der 31-Jährige nach dem Rennen.
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Teamkollege Schmid zum Gesamtsieg gerempelt: Lampaert disqualifiziert
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Die Jury und die meisten Beobachter sahen es anders. Nun bleibt abzuwarten, zu welchem Ergebnis die UCI-Disziplinarkommission kommt.
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