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Bora-hansgrohe um Emanuel Buchmann und Maximilian Schachmmann bei der Baskenland-Rundfahrt abgehängt
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Publiziert 11/04/2021 um 10:05 GMT+2 Uhr
Die 6. Etappe der Baskenland-Rundfahrt war vom Start weg spannend wie ein Krimi. Doch von Bora – hansgrohe war schon früh im Rennen nichts mehr zu sehen. Als bester Fahrer belegte Emanuel Buchmann mit 4:05 Minuten Rückstand auf Tagessieger David Gaudu (Groupama – FDJ) den 13. Platz. Auch wenn das Ergebnis nicht stimmt, so zeigte Buchmann, dass die Form mit Blick auf den Giro d'Italia stimmt.
Emanuel Buchmann
Fotocredit: Getty Images
Fest steht aber auch, dass Bora – hansgrohe bei der Baskenland-Rundfahrt, deren letzte Austragung 2019 die Denk-Equipe mit vier Etappensiegen (3 x Maximilian Schachmann, 1 x Buchmann) und dem dritten Platz in der Gesamtwertung durch Buchmann dominiert hatten, im Vergleich dazu enttäuschte. Mehr als vier Top-Ten-Platzierungen sprangen nicht heraus.
Am letzten Tag wollten die mit deutscher Lizenz startende Truppe die Bilanz aufbessern. Zumal Buchmann 2019 am Ende dieser Etappe in Arrate triumphiert hatte. Doch das ging mächtig schief.
"Heute war ein äußerst hektischer Tag, es wurde vom ersten Rennkilometer an Vollgas gefahren. Wir wollten natürlich in den vorderen Gruppen vertreten sein und dann ab Rennhälfte etwas mit Emanuel probieren. Leider sind wir in der Abfahrt abgehängt worden und konnten dann nur um Schadensbegrenzung kämpfen“, schilderte der Sportliche Leiter André Schulze das Desaster, das nur dadurch erklären ist, dass sich seine Mannschaft zu weit hinten aufhielt, als vorne die Post abging.
Buchmann zeigt Kampfgeist
Auch wenn es danach aussichtslos war, noch mal den Anschluss an die beiden ersten Gruppen zu schaffen, in denen sich alle Favoriten und weitere Topfahrer befanden, gab Buchmann nicht klein bei. Er nutzte die folgenden 3000 Höhenmeter als superhartes Training unter Rennbedingungen. Als "Best oft the Rest“ erreichte er das Ziel in Arrate als 16. (+4:05). In der Gesamtwertung beendete er die Baskenland-Rundfahrt auf Rang 13 (+5:01).
"Das war eine richtig brutale Etappe. Wir haben gehofft, dass wir heute etwas im Finale machen könnten, um Zeit in der Gesamtwertung gutzumachen, aber ich konnte den Attacken in der Abfahrt nicht folgen, und danach war es nicht möglich, die Lücke zu den vorderen Gruppen zu schließen. Es ist ein enttäuschender Tag, aber wir werden bestimmt von den heutigen Ereignissen lernen“, stellte Buchmann hinterher fest.
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Quelle: Eurosport
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