Baskenland-Rundfahrt: Maximilian Schachmann über Topform im neuen Team Soudal-Quickstep: "Habe Vertrauen in mich gespürt"

Maximilian Schachmann hat mit seinem ersten WorldTour-Sieg seit vier Jahren beim Auftaktzeitfahren der Baskenland-Rundfahrt zurück zu alter Stärke gefunden. Für den 30-Jährigen ist einer der Hauptgründe für seinen Aufschwung die Rückkehr zu seinem ersten Profiteam Soudal-Quick-Step. Im Interview mit Eurosport vor dem Start der 3. Etappe sprach er über seine Frühform und die weitere Saisonplanung.

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Quelle: Eurosport

"Es war schön, wieder in mein altes Team zurückzukehren, ich habe viele bekannte Gesichter wiedergetroffen", sagte er am Eurosport-Mikrofon vor dem 156,6 Kilometer langen Teilstück von Zarautz nach Beasain (15:30 Uhr live auf Eurosport und discovery+). "Ich habe einfach ein Vertrauen in mich gespürt, was mir auch eine gewisse Ruhe gegeben hat."
Nach sechs Jahren bei Red Bull-Bora-hansgrohe kehrte Schachmann in diesem Jahr zum belgischen Team zurück, bei dem er schon 2017 und 2018 zu Beginn seiner Profikarriere unter Vertrag stand. Ein Wechsel, der sich für den Berliner gelohnt hat: "Über den Winter habe ich hart gearbeitet und das hat sich jetzt schon ausgezahlt. Die Saison ist noch jung, ich hoffe die Form bleibt mir noch eine Weile erhalten und wir können im Team noch weitere gute Resultate erzielen", sagte er. Schon im Vorjahr habe er mit seinem Trainer einige Dinge umgestellt und erste Erfolge dieser Neuerungen festgestellt.
Beim Auftaktzeitfahren über 16,5 Kilometer in Vitoria-Gasteiz war Schachmann eine halbe Sekunde schneller als Joao Almeida vom Team UAE Emirates-XRG und eine Sekunde vor Florian Lipowitz von seinem alten Arbeitgeber Red Bull-Bora-hansgrohe. Auf der dritten Etappe mit sieben Bergetappen will er das Führungstrikot weiter halten und bei der Rundfahrt im Norden Spaniens auch in der Gesamtwertung ein gutes Ergebnis erzielen.
Im Anschluss wird er zum ersten Mal mit dem Leader des Teams zusammenarbeiten - Remco Evenepoel, der für diese Rennen sein Comeback von einer langen Verletzungspause gibt. "Dann geht es zu den Ardennen-Klassikern, da werde ich mit Remco Evenepoel zum ersten Mal zusammenfahren, da freue ich mich schon drauf", sagte der 30-Jährige. "Im Anschluss geht es ins Trainingslager und dann werden wir weitersehen", hielt er die weitere Saisonplanung noch unter Verschluss.
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Quelle: Eurosport


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