Bei Fusion mit Jumbo-Visma: Angeblich Auffangmannschaft für Teammitglieder von Soudal-Quick-Step geplant

Die Fusions-Soap um Jumbo-Visma und Soudal-Quick-Step geht in die nächste Runde. Die belgische Tageszeitung "Het Laatste Nieuws" titelt, dass Soudal-Teamchef Patrick Lefevere an einer "Auffangmannschaft für Fusionsopfer" arbeite, also jene Fahrer seiner Mannschaft, die nicht mit zu Visma gehen könnnen. Laut des niederländischen Radsportportals "Wielerflits" sind das nämlich nur sechs Fahrer.

Patrick Lefevere, Teamchef von Soudal-Quick-Step, hat offenbar neue Pläne

Fotocredit: Getty Images

Neben Remco Evenepoel wird auch Yves Lampaert genannt, der auf der persönlichen Wunschliste von Jumbo-Star Wout van Aert stehen soll.
Unter anderem Julian Alaphilippe, van Wilder und Kasper Asgreen sollen laut "Wielerflits" nicht in die Niederlande wechseln.
Von sechs Transfers ausgehend bleiben rund 20 Athleten arbeitslos zurück. Hinzu kommen sonstige Angestellte sowie das gesamte Development-Projekt der belgischen Equipe. Jene Sponsoren, die sich nicht an der Fusion beteiligen, sollen nun allerdings laut "HLN" Lefeveres Rest-Projekt erhalten bleiben.
Das könnte die Rettung für die Fahrer und Mitarbeiter sein, die über diesen Plan bislang allerdings nicht offiziell informiert wurden. Für sie gilt weiterhin, dass sie sich trotz laufenden Vertrags nach neuen Arbeitgebern umsehen dürfen.
Am Dienstag hatte mit Ilan van Wilder (Soudal-Quick-Step) erstmals ein womöglich betroffener Fahrer seinem Unmut zu dem Thema Luft gemacht.
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Astana : Mark Cavendish - "It's not over yet" (Twitter)

Quelle: Eurosport

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