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Bora-Teamchef Ralph Denk äußert sich zu Spekulationen um Sagan
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Publiziert 05/08/2020 um 10:05 GMT+2 Uhr
Bereits in der Transferanalyse zum Wechsel von Nils Politt zu Bora – hansgrohe hat "radsport-news.com" die Frage aufgeworfen, was dies für die Zukunft von Peter Sagan bedeuten könnte. Der Vertrag des dreimaligen Weltmeisters läuft noch bis Ende 2021, doch durch die Verpflichtung des deutschen Klassikerspezialisten könnte sich ein Abgang von Sagan andeuten.
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Anlass zu Spekulationen gab ein Gespräch von Team-Manager Ralph Denk mit dem "Kölner Stadtanzeiger", wobei der Raublinger mit den Worten zitiert wurde: "Mal schauen, was aus der Personalie Sagan bei uns wird. Er ist einer der teuersten Profis, die es gibt. Wir werden am Jahresende Sagans Leistung bewerten. Und dann werden wir sehen, wie es weitergeht."
Von "radsport-news.com" befragt, ob man aus der Aussage auch schon einen Hinweis auf einen vorzeitigen Abschied Sagans von Bora – hansgrohe herauslesen könnte, verneinte Denk dies allerdings nachdrücklich: "Peter hat 2021 noch Vertrag, er ist eine unserer Stützen im Team und wir beurteilen die Leistungen unserer Fahrer jedes Jahr nach der Saison. Jedwede Spekulation ist da völlig aus der Luft gegriffen", betonte er.
Sagan hat große Strahlkraft
Sagan wechselte 2017 zu Bora – hansgrohe, als der deutsche Rennstall in die WorldTour aufstieg, gewann seitdem unter anderem zwei Mal das Grüne Trikot der Tour de France und entschied 2018 Paris – Roubaix zu seinen Gunsten.
Der 30-jährige Slowake war in den vergangenen Jahren der unangefochtene Star des Teams und sorgte zudem für riesiges Medieninteresse - was auch die Sponsoren ganz besonders freut. Auch wenn Sagan zuletzt weniger Siege als erhofft gelangen - was auch an einer Erkrankung im Frühjahr 2019 lag -, so verfügt er weiterhin über große Strahlkraft.
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