Bester deutscher Fahrer war diesmal Lars Kulbe vom SKS Team Sauerland auf Rang sieben. Dagegen spielte André Greipel (Israel Start-Up Nation) diesmal keine Rolle.
Überschattet wurde das Finale von einem schweren Massensturz auf der Zielgerade, der das Feld auseinander riss. Die ersten Reaktionen des Siegers waren darum gebremst. Cavendish blickte sich nach seinen Kollegen um und überschaute das Chaos. Seine Sorge galt dabei vor allem einem Teamkollegen.
"Für Fabio (Jakobsen) ist es nicht schön so einen Massensturz zu sehen, nach der Ankunft war ich ein bisschen geschock", gab Cavendish zu. Weder Jakobsen, der sich bereits drei Kilometer vor dem Ziel zurückfallen ließ, noch ein anderer Deceuninck-Fahrer wurden allerdings in Mitleidenschaft gezogen.
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2014 hatte Cavendish schon einmal bei der Türkei – Rundfahrt eine Etappe in Kemer gewonnen. Inwieweit er die Beine von damals zurückgefunden hat, traute er sich allerdings nicht einzuschätzen. "Ich kann wirklich nicht sagen, wie meine Form verglichen zu damals ist. Wir sind Profis. Das ist kein Radsportmanager, wo man kleine Zahlen sieht, wie stark man ist", betonte er.
Vor der morgigen Königsetappe zur Bergankunft in Elmali führt Cavendish nun mit zwölf Sekunden Vorsprung auf Philipsen die Gesamtwertung an. Auf Rang drei folgt der Niederländer Arvid de Kleijn (Rally Cycling / +0:10), Kulbe ist als bester deutscher Fahrer Achter (+0:30).
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