Dauphiné 2020: Daniel Martínez holt den Gesamtsieg

Daniel Martínez (EF Pro Cycling) hat das Critérium du Dauphiné gewonnen. Der Kolumbianer holte sich den Gesamtsieg bei der Tour-Generalprobe, nachdem der bisherige Spitzenreiter Primoz Roglic (Team Jumbo - Visma) vor der 5. und letzten Etappe verletzungsbedingt aufgeben musste. Dennoch durfte Roglics Mannschaft am Schlusstag jubeln, denn Teamkollege Sepp Kuss holte sich den Tagessieg in Megève.

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Zusätzlich zum Gesamtsieg gelang Daniel Martínez auch in der Tageswertung eine Podiumsplatzierung. Hinter Etappensieger Sepp Kuss, der wie Lennard Kämna (Bora - hansgrohe) am Samstag als Solist auf dem Flugplatz von Megève eintraf, fuhr Martínez auf Rang zwei. Direkt an seinem Hinterrad kam Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) als Dritter ins Ziel.
Kämna zeigte auch auf der Schlussetappe eine starke Leistung und war lange in einer Gruppe mit Thibaut Pinot (Groupama - FDJ) und Tom Dumoulin (Team Jumbo - Visma). Am letzten Anstieg attackierte der 23-Jährige sogar und wurde schließlich Sechster. In der Gesamtwertung verbesserte sich Kämna auf Rang acht.

Roglic und Buchmann mussten nach Stürzen aufgeben

Zweiter im Endklassement wurde Thibaut Pinot, der auf den letzten Kilometern noch versuchte, Martínez virtuell wieder einzuholen. Am Ende fehlten ihm jedoch 29 Sekunden. Guillaume Martin (Cofidis) wurde Gesamtdritter (+41 Sekunden).
Vor der letzten Etappe hatte Primoz Roglic nach starken Auftritten auf den vorherigen Etappen in Führung gelegen. Der Slowene gab aber nach einem Sturz auf der 4. Etappe vor dem Schlussabschnitt auf. Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe) kam am Samstag ebenfalls zu Fall und musste die Dauphiné ebenfalls vorzeitig verlassen.
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