E3 Saxo Classic 2025: Mathieu van der Poel siegt in Harelbeke vor Mads Pedersen - Wout van Aert abgeschlagen

Titelverteidiger Mathieu van der Poel hat die diesjährige Ausgabe des E3 Saxo Classic gewonnen. Der Niederländer vom Team Alpecin-Deceuninck machte beim belgischen Eintagesrennen am Oude Kwaremont gut 40 Kilometer vor dem Ziel ernst und setzte sich entscheidend von seinen Verfolgern Mads Pedersen (Lidl-Trek) und Filippo Ganna (INEOS Grenadiers) ab. Wout van Aert hatte mit dem Sieg nichts zu tun.

Highlights: Van der Poel mit souveräner Titelverteidigung

Quelle: Eurosport

Kein Tadej Pogacar, keine echte Konkurrenz: Der niederländische Radstar Mathieu van der Poel hat sechs Tage nach seinem Triumph bei Mailand-Sanremo den nächsten herausragenden Erfolg gefeiert und in Abwesenheit seines großen Rivalen nach einem beeindruckenden Solo wie im Vorjahr das belgische Eintagesrennen E3 Saxo Classic gewonnen. In die nächsten Duelle mit Weltmeister Pogacar geht van der Poel nun als Favorit.
"Das war heute echt hart, vor allem bei dem Wind schräg von vorn. Der letzte Teil ist heute furchtbar lang gewesen, ich haben gelitten", sagte van der Poel (Alpecin-Deceuninck), der sich nach 40 km im Alleingang im Regen mit 1:07 Minuten Vorsprung auf den dänischen Ex-Weltmeister Mads Pedersen (Lidl-Trek) durchsetze. "Am Ende nur von einem Monster geschlagen zu werden, ist auch okay", sagte Pedersen.
Dritter wurde bei der harten Kraftprobe über viele Hügel und Kopfsteinpflaster der Italiener Filippo Ganna (Ineos Grenadiers), der sich am Samstag bei Mailand - Sanremo zwischen van der Poel und Pogacar geschoben hatte.
Guter 18. wurde der Kölner Nils Politt (UAE Emirates-XRG), der auf seinem favorisierten Terrain nach dem Verzicht seines Teamkapitäns Pogacar eigene Ambitionen verfolgen durfte.

Duell van der Poel/Pogacar elektrisiert

Der Niederländer und der Slowene fahren derzeit in ihrer eigenen Liga. Das nächste Aufeinandertreffen bei der Flandern-Rundfahrt am 6. April (live auf Eurosport und discovery+) - teilweise auf den gleichen Straßen wie am Freitag - dürfte wieder Spektakel bieten.
Pogacar hatte seinen E3-Start sowie bei Gent-Wevelgem am Sonntag kurzfristig abgesagt, um sich gezielt auf die Flandern-Rundfahrt sowie seinen ersten Start bei Paris-Roubaix (13. April) vorzubereiten.
Im Vorjahr gewann van der Poel beide Rennen mit beeindruckenden Solos - allerdings jeweils in Abwesenheit Pogacars.

Van der Poel macht am Oude Kwaremont ernst

Das 208,8 km lange Rennen rund um die Kleinstadt Harelbeke führte über zahlreiche giftige Steigungen, darunter den Paterberg und den Oure Kwaremont, die auch bei der Flandern-Rundfahrt zentrale Rollen spielen.
Van der Poel hielt sich lange zurück, gegen seinen kapitalen Antritt am Oude Kwaremont hatte dann aber niemand eine Chance.
"Ich bin sehr, sehr happy", sagte der glückliche Sieger nach dem Rennen im Zielraum. "Es war ein harter Tag für das Team, aber wir haben großartig gearbeitet. Ich bin froh, dass wir es so stark zu Ende bringen konnten."
(SID)
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"Der kann einfach Fahrrad fahren": Schrecksekunde für van der Poel

Quelle: Eurosport


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