EM 2025 in Frankreich: Tadej Pogacar mit nächstem Monster-Solo wie bei der WM? "Man sollte niemals nie sagen"

Tadej Pogacar geht als Topfavorit in das Straßenrennen der Europameisterschaften in der französischen Region Drome-Ardéche. Der Slowene befindet sich nach seinem überlegenen WM-Titel in Ruanda in Topform - die Konkurrenz ist allerdings groß. In Frankreich trifft er auf seine großen Rivalen Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard. Ein weiteres Monster-Solo wie in Kigali schließt er dennoch nicht aus.

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Quelle: Eurosport

"Es ist möglich, aber ich bezweifle es", sagte er auf einer Pressekonferenz vor dem Rennen laut "Nieuwsblad". "Das Rennen ist dafür zu kurz, der Rennverlauf wird völlig anders sein. Um sich hier abzusetzen, muss man wirklich stark sein. Ich glaube nicht, dass es klappt, aber man weiß nie. Sag niemals nie."
In Ruanda verteidigte Pogacar seinen WM-Titel mit einer Attacke am Mount Kigali 106 Kilometer vor dem Ziel. Seinen letzten Begleiter, UAE-Teamkollegen Isaac Del Toro, schüttelte er 66 Kilometer vor dem Ziel ab.
Vor einer Woche war das Rennen mit 268 Kilometern Länge und 5500 Höhenmetern ungleich härter als bei den Kontinental-Wettkämpfen in Frankreich. 202,5 Kilometer mit rund 3400 Höhenmetern stehen von Privas nach Guilhernad-Granges auf dem Programm.
Hart wird das Rennen aber erneut sein: Anders als bei den sonst eher sprinter-freundlichen EM-Rennen der vergangenen Jahre ist die Strecke hügelig und mit dem Anstieg von Val d'Enfer stellt sich den Fahrern auf der Schlussrunde ein steiler Berg in den Weg.

Pogacar rechnet mit Evenepoel und Vingegaard in Topform

Die Form sollte beim Slowenen stimmen: "So tief in der Saison, nach den Weltmeisterschaften und vor allem nach einer langen Heimreise und der fast unmittelbaren Reise hieherr, muss ich sagen, dass ich mich wirklich gut fühle", sagte Pogacar. "Ich bin froh, hier zu sein und am Sonntag meine Beine wieder zu testen."
Er erwartet seine beiden Hauptkonkurrenten in Privas ebenfalls in Topform: "Er wurde bei der WM Zweiter nach zwei Radwechseln und nach einem so langen Rennen, daher denke ich, dass er wirklich gut vorbereitet ist", sagte der 28-Jährige. "Er ist super stark und motiviert, er ist im Zeitfahren wieder einmal geflogen."
Eine Unbekannte ist der Zweite der Tour de France, Jonas Vingegaard. Der Däne tritt nur selten bei Eintagesrennen an und hat dort - im Vergleich zu seinen Rundfahrt-Ergebnissen - eher bescheidene Erfolge vorzuweisen.
"Es ist schon lange her, dass ich in einem Eintagesrennen gegen ihn angetreten bin", sagte Pogacar über seinen großen Tour-WIdersacher. "Die Tatsache, dass er hier ist, bedeutet, dass er in außergewöhnlich guter Form sein wird." Zuletzt trafen die beiden beim Lombardei-Rundfahrt 2022 bei einem Eintagesrennen aufeinander - Pogacar feierte damals seinen zweiten SIeg bei diesem Monument des Radsports.
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Quelle: Eurosport


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