Bahnschranke teilt Fahrerfeld bei Flandern Rundfahrt 2026 in zwei Hälften - Mathieu van der Poel wird aufgehalten
Update 05/04/2026 um 15:28 GMT+2 Uhr
Eine Bahnschranke hatte das Feld bei der 110. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt kurzzeitig in zwei Hälften geteilt. Gerade als das Peloton den Bahnübergang überqueren wollte, schloss sich 213 Kilometer vor dem Ziel die Schranke und ein Zug fuhr durch. Knapp die Hälfte des Fahrerfeldes musste warten, bis der Personenzug die Stelle passiert hatte. Betroffen war unter anderem Mathieu van der Poel.
"Das ist kritisch": Bahnschranke teilt Feld - van der Poel betroffen
Quelle: Eurosport
Der 31-Jährige von Alpecin-Premier Tech musste zunächst tatenlos zuschauen, wie unter anderem seine auf dem Papier stärksten Konkurrenten um den Tagessieg, Tadej Pogacar (UAE Emirates-XRG) und Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe), sich einen Vorsprung herausfuhren.
Die Rennleitung bremste die erste Hälfte des Feldes dann allerdings ein, sodass der zweite Teil wieder aufschließen konnte. Das sorgte für sichtliches Erstaunen bei mehreren Fahrern des Team UAE.
Von der Situation profitierte eine 13-köpfige Spitzengruppe, die nach dem Vorfall nicht eingebremst wurde. Der Vorsprung der Ausreißer vergrößerte sich dadurch auf rund fünfeinhalb Minuten.
Dies sei den Regeln entsprechend, wie Eurosport-Experte Rolf Aldag als Co-Kommentator des Rennens erklärte.
Flandern-Rundfahrt: Disqualifikationen drohten
”Wenn der Vorsprung einer Spitzengruppe größer als eine Minute ist, wird diese normalerweise nicht angehalten", sagte Aldag.
Die Ausreißer hatten zu dem Zeitpunkt bereits mehr als eine Minute Vorsprung.
Auf Fernsehbildern nicht zu erkennen war indes, ob die Lichter am Bahnübergang bereits auf Rot waren, als die ersten Fahrer im Feld die Stelle überquert haben. In dem Fall droht den betroffenen Sportlern die Disqualifikation.
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Quelle: Eurosport
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