Der internationale Radsportverband (UCI) hatte die Strafen für solche Vergehen ab dem 1. April deutlich verschärft.
Laut des neuen Regelswerks dürfen Profis "Abfall", wozu auch leere Trinkflaschen gehören, nur noch in speziell gekennzeichneten Abfallzonen entsorgen.
Bei großen Rundfahrten wird das "Werfen von Abfällen" außerhalb dieser Bereiche normalerweise mit einer Geldstrafe bzw. einem Punkteabzug bestraft. Bei Eintagesrennen kann ein solches Vergehen sogar mit einer Disqualifikation geahndet werden. So wie nun im Fall von Schär.
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Wie im Video zu sehen, realisierte der Schweizer seinen Fehler offenbar nur Sekunden nach dem Flaschenwurf, doch da war das Unheil schon geschehen.
Schär durfte zwar noch einige Kilometer weiterfahren, wurde dann aber von der Rennleitung rund 108 Kilometer vor dem Ziel aus dem Wettbewerb genommen.

Flandern-Rundfahrt: Schär bereits die dritte Disqualifikation

Der 34-Jährige war allerdings nicht der erste Profi, der den Klassiker in Belgien frühzeitig beenden musste.

"Verhör auf dem Rad": Kuriose Doppel-Disqualifikation

Für Otto Vergaerde (Alpecin – Fenix) und Yevgeniy Fedorov (Astana) war die 105. Ausgabe der Flandern-Rundfahrt bereits nach wenigen Kilometern beendet. Der Belgier hatte seinen Kontrahenten ohne ersichtlichen Grund gerempelt, woraufhin sich dieser revanchierte, indem er Verhaerde schnitt. Die Disqualifikation für die beiden Streithähne ließ nicht lange auf sich warten.
Den Sieg sicherte sich der Däne Kasper Asgreen vor dem Vorjahressieger und Top-Favoriten Mathieu van der Poel.
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