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Coronakrise | Tour-Organisatoren wollen Verkürzung des Giros
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Publiziert 16/04/2020 um 18:24 GMT+2 Uhr
Rennleiter Mauro Vegni ist empört über den Vorschlag der Tour- und Vuelta-Organisatoren den Giro d'Italia zu verkürzen. Offenbar wollen die Organisatoren, dass der Giro nur an drei statt an vier Wochenenden durchgeführt werden soll. "Das ist ein Mangel an Respekt gegenüber ganz Italien", meinte Paolo Bellino, CEO von RCS Sport, deutlich. Die Giro-Verantwortlichen wollen an ihrem Plan festhalten.
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Wo sollen alle wichtigen Rennen untergebracht werden, wenn der WorldTour-Kalender erst am 1. August beginnt? Sicher wird es Überschneidungen geben! Gibt es auch Überlegungen, Giro und Vuelta zu verkürzen? Die ASO scheint nicht abgeneigt!
Die Vuelta a Espana, die auch von den Franzosen ausgerichtet wird, könnte auf 18 Tage limitiert werden, damit die eigene Tour de France (29. Aug. – 20. Sept.) und weitere ASO-Rennen durchgeführt werden können. "Sie sind bereit, die Vuelta zu opfern, indem sie die Anzahl der (Renn)Tage verkürzen und ihren Platz im Kalender verschieben. Die Franzosen sagten uns offen, wir sollten den Giro d'Italia auf drei Wochenenden anstatt auf vier reduzieren, um Termine freizugeben“, erklärte Giro-Rennleiter Mauro Vegni empört gegenüber der "Gazzetta dello Sport".
Bellino: Giro-Verkürzung wäre unfair
Auch die Entscheidung des Radsportweltverbands UCI, die Nationalen Meisterschaften aufs Wochenende vor der Tour de France zu verschieben, hat Giro-Veranstalter RCS Sport verärgert. "Die Durchführung der Nationalen Meisterschaften zwingt viele Fahrer dazu, in ihre Heimatländer zu reisen, um dann wieder zurückzukehren. Das verbraucht ein wichtiges Wochenende", machte Paolo Bellino, CEO von RCS Sport, deutlich, welche Probleme der wegen der Corona-Pandemie verkürzte Rennkalender bereitet.
Trotzdem will er einen dreiwöchigen Giro und alle Rennen ausrichten, die der RCS gehören. Bellino stellte deutlich klar:
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