Giro d'Italia - Demonstranten bremsen Führende Taco van der Hoorn und Enzo Paleni aus: "Danach war alles vorbei"

Taco van der Hoorn (Intermarché-Wanty) wurde auf der 6. Etappe des Giro d'Italia kurz vor dem Ziel von Demonstranten aufgehalten und verpasste so die Chance auf den Sieg: "Ich musste komplett abbremsen. Danach war natürlich alles vorbei", sagte der Niederländer. Van der Hoorn hatte sich gemeinsam mit Enzo Paleni (Groupama-FDJ) abgesetzt. Am Ende triumphierte Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck).

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Quelle: Eurosport

Bei der Chaos-Etappe von Potenza nach Neapel hatten die beiden Ausreißer zwischenzeitlich vier Minuten Vorsprung. 2,5 Kilometer vor dem Ende wurden sie schließlich eingeholt.
Grund dafür waren neben der schwindenden Kräfte auch zwei Demonstranten, die mit einem Flatterband auf die Strecke kamen. Paleni fuhr darunter hindurch, van der Hoorn, der zu dem Zeitpunkt Führender war, musste auf der Steigung abbremsen: "Sie haben mich komplett geblockt. Die standen da mit einer Schnur vor mir. Ich musste bis auf null abbremsen", schilderte der 32-Jährige die Situation.
"Wir mussten dann neu starten. Danach war es natürlich komplett vorbei", analysierte van der Hoorn im Eurosport-Interview weiter.
Der Fahrer von Intermarché-Wanty wurde am Ende nur 52., der Franzose Paleni landete auf dem 51. Platz.
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Van der Hoorn ausgebremst: "Trauriges Ende eines guten Tages"

Quelle: Eurosport

Ehrliche Worte von van der Hoorn

Ob der Sieg in Nepael für van der Hoorn möglich gewesen wäre, ist Spekulation, dennoch zeigte er sich mit einer ehrlichen Einschätzung: "Ich weiß nicht, ob wir es sonst geschafft hätten. Ich denke nicht, aber so war es sowieso vorbei."
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Demonstranten rannten nach dem Fast-Unfall mit einem Plakat Richtung Peloton. Wogegen sie demonstrierten, ist bislang unklar.

Plan von van der Hoorn ging fast auf

Die Attacke des Niederländers war geplant und ging beinahe auf: "Ich habe gehofft, dass noch mehr Fahrer mitausbrechen. Aber du musst es wenigstens versuchen," so van der Hoorn. "Wenn du es zehnmal versucht, wird es neunmal scheitern - aber das eine Mal wirst du es schaffen."
Am Ende bleibt dennoch ein wenig Enttäuschung und Frust beim 32-Jährigen: "Es war ein trauriges Ende eines eigentlich guten Tages", resümierte der einmalige Giro-Etappensieger (2021).
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Quelle: Eurosport


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