Giro d'Italia 2026: Enrico Zanoncello wehrt sich nach Disqualifikation wegen Kopfstoß im Zielsprint auf 15. Etappe
Update 25/05/2026 um 20:05 GMT+2 Uhr
Enrico Zanoncello (Bardiani CSF 7 Saber) hat sich nach seinem Kopfstoß gegen Robert Donaldson (Jayco-AlUla) auf der 15. Etappe des Giro d'Italia 2026 und der anschließenden Disqualifikation zu Wort gemeldet. "Es tut mir aufrichtig leid für den Fahrer, der in den Sturz verwickelt war. Ich hätte niemals gewollt, dass es so endet", schrieb der 27-jährige Italiener in einem Post auf Instagram.
"Kopfstoß" gegen Donaldson: Zanoncello disqualifiziert
Quelle: Eurosport
Im Zielsprint am Sonntag kam Donaldson aufgrund des Kopfstoßes zu Fall und stürzte schwer.
Wenig später verkündete der Brite selbst: "Mir geht es gut - irgendwie."
Die Rennjury hatte Zanoncello unerlaubtes Verhalten vorgeworfen, weshalb er schließlich von der Italien-Rundfahrt ausgeschlossen wurde. Absicht wollte sich der Italiener aber nicht unterstellen lassen.
"Es war ein sehr chaotischer Sprint: Ich bekam von links einen Stoß, verlor die Kontrolle über mein Fahrrad und hatte in diesem Moment keinen Platz mehr, um den Kontakt zu vermeiden", erläuterte er. "Auch der Kopfstoß war eine Folge davon, dass ich versucht habe, die Kontrolle zurückzugewinnen."
Zanoncello: "So den Giro verlassen zu müssen ..."
Seine Konkurrenten wollte er zu keinem Zeitpunkt in Gefahr bringen.
"Es tut mir wirklich leid, was passiert ist", schrieb er weiter und schob nach: "Ich glaube auch, dass es unfair ist, das Geschehene nur anhand eines kurzen Clips zu beurteilen. Wenn man die vollständigen Bilder sieht, wirkt der Ablauf anders und klarer. Dadurch wird mir ein Großteil der Verantwortung für den Unfall genommen."
Der dritte Giro seiner Karriere endete mit einem Tiefpunkt. "So den Giro d’Italia verlassen zu müssen, tut weh. So hatte ich mir das Ende ganz sicher nicht vorgestellt", meinte Zanoncello. "Ich wünsche allen Beteiligten alles Gute und eine schnelle Genesung."
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Quelle: Eurosport
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