Giro d'Italia 2026: Jonathan Milan gewinnt Schlussetappe in Rom - Jonas Vingegaard feiert historischen Gesamtsieg

Jonathan Milan hat die 21. Etappe des Giro d'Italia 2026 in Rom gewonnen. Der Lidl-Trek-Sprinter feierte nach mehreren erfolglosen Versuchen am letzten Tag endlich seinen ersten Etappensieg bei dieser Italien-Rundfahrt. Jonas Vingegaard gewinnt die Gesamtwertung und ist damit der achte Fahrer in der Geschichte des Radsports, der alle drei Grand Tours in seiner Karriere gewinnen konnte.

Highlights: Sprint um letzten Etappensieg - Vingegaard feiert in Rosa

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Am Circus Maximus war Milan der schnellste Sprinter, er gewann vor Giovanni Lonardi (Polit-VisitMalta) und Paul Penhoet (Groupama-FDJ United). Der bisher überragende SPrinter des Giros und Gewinner des Maglia Coclamino des punktbesten Fahrers, Paul Magnier (Soudal Quick-Step) wurde Elfter.
Platz vier ging an Dylan Groenewegen (Unibet-Rose Roeckets) vor Geburtstagskind Madis Mihkels (EF Education – EasyPost). Der Este wurde am Schlusstag des Giro 23 Jahre alt.
"Ich bin super happy, den Giro so zu beenden. Ich bin wirklich stolz auf alles, was wir erreicht haben in diesen drei Wochen", gab der sichtlich erleichterte Tagessieger im Interview zu Protokoll. Statt aufzugeben, habe das Team immer weitergekämpft und an diesen Sieg geglaubt.
Entsprechend euphorisch war die Stimmung bei der deutschen Equipe – Max Walscheid, der als letzter Milan-Helfer 44. und damit bester Deutscher wurde, jubelte sogar noch ausgelassener als sein Sprintkapitän.
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Vingegaard nach Giro-Sieg emotional: "Familie ist immer für mich da"

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Vingegaard nach Giro-Sieg emotional

Vingegaard war mit äußerst komfortablen 5:22 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM)) auf das letzte Teilstück gegangen. Erarbeitet hatte sich der Ausnahmekönner dieses Polster mit herausragenden Vorstellungen bei den Bergetappen, wo der zweimalige Tour-de-France-Sieger eine Klasse für sich war. Das Giro-Podium komplettierte Jai Hindley (Australien/Red Bull-Bora-hansgrohe) als Dritter.
Der frisch gebackene Giro-Sieger gab sich im Ziel ungewohnt emotional. ”Das ist etwas, wovon ich mein ganzes Leben geträumt habe. Das jetzt wirklich zu schaffen, ist etwas wirklich Besonderes”, sagte Vingegaard. Als der 29-Jährige auf seine Familie zu sprechen kam, die er im Ziel in die Arme schließen konnte, stiegen ihm sogar Tränen der Rührung in die Augen: "Sie sind immer da für mich."
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Siegerehrung: Vingegaard hebt Trofeo Senza Fine in die Höhe

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Neben Magnier als Gewinner des Maglia Ciclamino gewann Giulio Ciccone (Lidl-Trek) das Blaue Trikot des besten Bergfahrers und Afonso Eulálio (Bahrain Victorious) gewann als Sechster der Gesamtwertung das Weiße Trikot des besten Jungprofis.
Als bestes Team ging Visma – Lease a Bike aus der Italien-Rundfahrt hervor. 151 von 184 in Bulgarien gestartete Fahrer beendeten den Giro d’Italia 2026. Zur letzten Etappe war Sean Flynn (Picnic – PostNL) nicht mehr angetreten. Nach Informationen seiner Mannschaft hatte sich der Brite eine Infektion eingefangen.
(mit SID und radsport-news.com)
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Vingegaard und Visma lassen sich für Giro-Sieg feiern

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